Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe

Hier werden alle Fragen zu Umbauten und Umbausätzen besprochen.
mareppi
Beiträge: 34
Registriert: Sa 29. Sep 2012, 18:31

Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe

Beitrag von mareppi »

Im Trinkflaschenakku sind Panasonic 18650 Zellen verbaut.
Ich habe auch nur die sehr spezielle Rundzelle 18650 CH gefunden:
LiNiMgCoO2

Diese Zelle besitzt folgende Specs:
ENTLADEtemperaturbereich: -20 bis +60°C
LADEtemperaturbereich: 0 - 45°C
V (rated, low-cutoff-chargestop): 3,7V - 3,0V - 4,2V

Im Trinkflaschenakku könnte(!) es also wie folgt aussehen:
4 dieser Zellen zu je 2250mAh sind in Reihen zu je 10 Zellen parallel geschaltet.
Eine Dieser Reihen kann bis 10A Strom fließen lassen (Imax), 4A sind dauerhaft drin, also 16A im TFA.
Geladen wird hochgerechnet mit 1,7A und in Schnellladung bis zu 6A in 3h bzw. 2,5h.

Kaputt geht also in unseren Wintern nichts. Draußen nachladen würde ich mir verkneifen... betrifft uns nicht: Mir war der Spass so teuer, dass ich acht gebe und die Trinkflasche auch nicht aufschraube, um zu gucken, ob meine Vermutung stimmt ;-) Also: Alles steht bestimmt bei Frost nicht länger draußen, als nötig.

Aber dieser Stecker da unten dran... boa.... ist der GRAUSAM! Es gibt so schöne Wasserdichte Verbinder mit "Klick". Das Schrauben ist aber vor allem, wenn es richtig kalt wird NERVIGST, aber nötig.
Puffky hat Recht: Automobilhersteller heizen die Zellen im Winter und kühlen im Sommer und unter Hochlast. Also werde ich mir eine Neoprentasche basteln, die seine Eigenwärme etwas innen hält, denn bei 0°C ist noch lange nicht Schluss mit dem Radeln! Um die -20°C wird es grenzwertig, für mich und eben auch den Akku... wir harmonieren *g*

Aber dieser Stecker... DIESER STECKER! Der Einkäufer muss aufhören, dieses Zeug zu rauchen... das kann nicht gesund sein...
Handbiker
Beiträge: 46
Registriert: Do 15. Sep 2011, 22:42

Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe

Beitrag von Handbiker »

Hallo mareppi,
danke für Deine Ausführung!
Ich hab mir letztens eine handelsübliche Rohrisolierung im Baumarkt geholt und überd den Akku gesteckt.
Ich denke für den Übergang passt das und dann werd ich mir wenn ich Zeit hab auch mal was bauen.

Das mit den Stecker ist echt ÜBEL, da muß ich Dir recht geben. Wurde auch schon oft bemängelt. Ansonsten ist der Trinkflaschenakku ja echt schön!

Frohes Radeln wünsch ich noch.
Bei mir ist bei 0° Schluss :P

Gruß
Handbiker
mareppi
Beiträge: 34
Registriert: Sa 29. Sep 2012, 18:31

Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe

Beitrag von mareppi »

moins!

Also: heute morgen bei -4° noch keinerlei bemerkenswerte Einbussen: Rad kam aus dem Keller, 20km Arbeitsweg ohne Plusgrade und wie üblich macht alles dicht um die 23 km/h laut J-LCD.
Ich habe den Akku jetzt NICHT abgemacht, sondern draussen gelassen. Momentan: 6°C (Spitze war 8°). Bin mal gespannt auf die Rückfahrt!

(Gefütterte Hose mit Windbreaker, langes Trikot und gefütterte Jacke mit Membrane sowie eine Balaclava und dicke Handschuhe gebe ich mir natürlich auch unter Null. Futter ist so ein 100'er Fleece. Ist auf dem normalen Rad OK... mit PEDELEC so eine Sache: Da fehlen die Leistungsspitzen, die heizen... ;-) )

Das mit der Isolierung aus dem Baumarkt werde ich mir auch mal anschauen...!
Bin ich so gar nicht drauf gekommen... habe mir schon überlegt, ob ich Neopren kaufe und so weiter... Dicke Isolation, Aufschneiden, überstulpen - PASST! Danke für den Tipp!
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