Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Hier werden allgemeine Fragen rund um Elektrofahrräder, Pedelecs und E-Bikes behandelt.
Realist_50
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Realist_50 »

Hallo Klaumo,

natürlich "will man solches können und dürfen" (ich auch!)! Aber wo willst Du abends am See den Akku Deines Fahrrads aufladen??? Denn je nach Fahrweise ist spätestens nach 50 Kilometern der Akku leer und dann wird aus Deinem Elektrofahrrad (über solche unterhalten wir uns hier ja) ein ziemlich schweres normales Fahrrad.

Ein Elektrofahrrad ist ein Produkt unserer Zivilisation. Als solches braucht es auch für den täglichen Betrieb die Nähe der Zivilisation, in diesem Fall das regelmäßige Nachladen von typischerweise 400 Wattstunden pro Betriebstag. Und solche Energiemengen kommen nun mal üblicherweise aus der 230V-Steckdose.

Natürlich kannst Du jederzeit der Zivilisation auch über längere Zeit entfliehen - aber leider nicht mit einem Elektrofahrrad... :(

Es hat schon mal jemand vorgeschlagen, unterwegs die Energie mithilfe von Solarpanels aufzunehmen. Damit wärst du tatsächlich unabhängig von der Steckdose. Aber das wäre dann doch eine recht seltsame Konstruktion. Wenn im Tagesmittel - wohlgemerkt nur bei Sonnenschein! - optimistischerweise eine mittlere Strahlungsleistung von 300 Watt pro Quadratmeter angenommen werden kann, und gute Solarzellen einen Wirkungsgrad von vielleicht 15 Prozent haben (mehr ist aus rein physikalischen Gründen kaum drin), dann kriegt man bei einer Panelgröße von 1 Quadratmeter bei einer Sonnenscheindauer von 8 Stunden gerade mal 360 Wattstunden zusammen. Du bräuchtest also über dem Fahrrad einen horizontal fest angebrachten Baldachin mit 1 Quadratmeter Fläche. Als Schattenspender wäre das durchaus willkommen - aber stell Dir nur mal das Gewicht und vor allem die Schwerpunktlage vor! Wie verhält es sich mit Wendigkeit und Verkehrstüchtigkeit? Wie würdest Du den Baldachin montieren ohne irgendwelche Stangen vorm Gesicht? Von den Kosten wollen wir gar nicht erst reden. Mit einem Fahrrad hätte dieses Gebilde nur noch wenig zu tun. Und was ist, wenn die Sonne gar nicht scheint?

Als Realist kann ich nur sagen: Was für ein Traum!

Ich würde derweil für ein solches Vorhaben anstelle eines Elektrofahrrads lieber ein "Mopped" nehmen ("... und zwischen den Knien ein Tank voll Benzien" ;) ). In den flüssigen Kraftstoffen für Wärmekraftmaschinen ist nämlich die Energiedichte um ein Vielfaches höher als in einem Elektroakku - und damit auch die Reichweite.
Relish
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Relish »

Ein 2ter Akku mit entsprechend Kapazität ist Gewichtstechnisch als gepäck kein Thema. Wer das nötige kleingeld hat kann ja auch ein dritten mitschleifen. Dann ist man nicht nur länger unterwegs sondern auch die 30w Pro std für ein aktuelles KLEINES Laptop sind kein Problem. (Ich würde aber da beim handy bleiben. Macht mehr sinn)
Ich fahr übrigens mit 1100Wh am KlickFix-LENKER rum ;)
Realist_50
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Realist_50 »

Hallo Relish,

ich bin z.Zt. dabei, die Kapazität meines ELFEi-Akkus (36V * 9Ah = 324 Wh) durch den Selbstbau eines weiteren Akkus zu verdoppeln, teils wegen der Reichweite, teils weil ich denke, dass der jetzige Akku bei meinem Gewicht (118 kg bei 1,98 m) bei längeren Bergfahrten (natürlich auf der höchsten Unterstützungsstufe ...) zu arg gequält wird. Dabei stellt sich auch die Frage der Unterbringung (ich dachte bisher an eine Satteltasche). Daher interessiert mich Deine Art der Unterbringung besonders. Ich habe mal nach Click-Fix gegoogelt. Sehe ich das richtig, dass es sich dabei um ein Zubehör-System handelt, mit dem man die verschiedensten Dinge ordentlich an einem beliebigen Fahrrad befestigen kann? Was hast Du genau verwendet? Hast Du ein Foto?

Allerdings wiegt ein LiIon-Akku mit 1100 Wattstunden schätzungsweise 8,2 Kilo. Ist das nicht ein bischen viel träge Masse am Lenker? Wie fährt sich das?

Wo hast Du diesen riesigen Akku her und was hat er gekostet?
Klaumo
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Klaumo »

ERSTMAL danke für die ausführlichen Antworten und Gedankengänge.

Wenn man eine Lösung will muss man das NÖTIGE dafür tun.
Da ich sowieso einen Transportanhänger für Zelt, Klappstuhl, usw. benötige,
könnte eine entsprechend "Leistungsstarke Batterie" mitgeführt werden,
die dann wieder in der Zivilisation, dann wieder geladen/nachgeladen werden könnte ???

Hallo Klaumo,

natürlich "will man solches können und dürfen" (ich auch!)! Aber wo willst Du abends am See den Akku Deines Fahrrads aufladen??? Denn je nach Fahrweise ist spätestens nach 50 Kilometern der Akku leer und dann wird aus Deinem Elektrofahrrad (über solche unterhalten wir uns hier ja) ein ziemlich schweres normales Fahrrad.
Wenn der AKKU pro Ladung 200 km unterstützt
und ich im Durchschnitt "nicht mehr als 35 km am Tag entschleunigt fahren will"
konnte ich mich ca. 3-4 Tage außerhalb der Steckdosen-Reichweite bewegen,
und mit einem 2. AKKU dann die doppelte Zeit-Strecke...... .

???
Klaumo
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Klaumo »

Für "nicht leichtgewichtige Fahrer" stellt sich vielleicht die Frage einen stärkeren Motor zu wählen ?

Meine 92 kg, und E-Fahrrad 25kg + 40kg Transportgewicht ergeben ca. 160 kg Gesamtgewicht.

Gute Bremsen bei "Bergab-Fahrten" erhöhen die benötigte Sicherheit !?!?
Relish
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Relish »

Realist_50 hat geschrieben:Hallo Relish,

ich bin z.Zt. dabei, die Kapazität meines ELFEi-Akkus (36V * 9Ah = 324 Wh) durch den Selbstbau eines weiteren Akkus zu verdoppeln, teils wegen der Reichweite, teils weil ich denke, dass der jetzige Akku bei meinem Gewicht (118 kg bei 1,98 m) bei längeren Bergfahrten (natürlich auf der höchsten Unterstützungsstufe ...) zu arg gequält wird. Dabei stellt sich auch die Frage der Unterbringung (ich dachte bisher an eine Satteltasche). Daher interessiert mich Deine Art der Unterbringung besonders. Ich habe mal nach Click-Fix gegoogelt. Sehe ich das richtig, dass es sich dabei um ein Zubehör-System handelt, mit dem man die verschiedensten Dinge ordentlich an einem beliebigen Fahrrad befestigen kann? Was hast Du genau verwendet? Hast Du ein Foto?

Allerdings wiegt ein LiIon-Akku mit 1100 Wattstunden schätzungsweise 8,2 Kilo. Ist das nicht ein bischen viel träge Masse am Lenker? Wie fährt sich das?

Wo hast Du diesen riesigen Akku her und was hat er gekostet?
Ich hatte mal die akkus in der Gepäckträgertasche, aber das ist extrem bescheidenes Fahrverhalten.
Einfach zuviel Gewicht hinten. (In meinem fall mit dem dicken Direktläufer noch mehr...)
Das funktionierte erst gut als ich mich dann quasi mit Oberkörper auf lenker gelehnt (zügiger) um die Kurve traute.
Ich hab dann entnervt nach Alternativen gesucht und Lenkertasche war mir auch immer Suspekt.
Von der Gewichtsverteilung her natürlich Optimal. Aber wie du schon sagst sind das 8Kg am Lenker bei einem relativ hohen Schwerpunkt der Lenkachse. Ich hab es einfach probiert. Hab mir 3 Taschen nach Hause liefern lassen (Denn Bikemax, Stadler etc hatten nur müll da. Vaude, Norco Ortlieb. Sry echt. LKW Plane ohne Rahmen und alles am Schlabbern. Nee Danke. Es wurde dann eine Rixen und Kaul Allrounder Touring (So müsste die heissen) ist die größte im Programm.
Immerhin musste ich 9x 6S Lipos rein bekommen (75v15Ah) Ich fahr damit 36km zur Arbeit in ca 48Min.
Das frisst halt Strom, aber ich konnte/wollte es ja nicht ändern ;)
In diese Tasche passen davon 10Stück saugend rein.
Ich fahre das System jetzt so 2000km und hatte zwischenzeitlich auch mal eine Rahmentasche (additive (!))
Die Tasche ist toll und es gehen sogar 12 Akkus dann rein. Dafür war mein Rahmendreieck dann aber voll und der Controller fand kein Platz mehr. Mit einem 12FET unter dem Gepäckträger hätte das ganze Funktioniert. Mein 18FET passt da aber nicht hin. Obwohl ich das 28" Bike mit 26" Bereifung fahre fehlt da ein beschissener Zentimeter....
Ich brauchte halt auch die Flexibilität den Akku abnehmen zu können um auf Arbeit zu laden. Da führte kein Weg vorbei.
Und die Lenkertasche ist in einer Sekunde montiert und demontiert. Durch den Klickfix sogar abschliessbar.
Optisch behält es noch die Bike Optik bei. Das muss es auch weitesgehend weil ich damit ja nur 98% Strasse fahre und der ganze Antrieb....*hüstel* naja...sieht man ja..... :mrgreen:
Das fahrverhalten:
...es ist einfach Gewöhnung. Mehr nicht. Ich zirkel damit im Stehen auch enge Trails runter/rauf.
Rangieren ist natürlich schwerer als mit einem normalen Fahrrad. Aber in Anbetracht des Gesamtgewichts erwarte ich das auch gar nicht.(35Kg vollgetankt) Kein Bike für 50Kg Frauen? Würde ich nicht pauschalisieren. In die Wohnung bzw Keller rauf und rein Tragen ja, aber vom Fahren her hat sich noch keine Beschwert die von ihrem BionX abstieg damit ich "es" "hochfahre"...im Gegenteil. Ich musste meins zurückfordern. Warum ich das erzähle? Nun ja weil es gestern genau so war :D

Auf der Straße ist das Gewicht vorn am Lenker eher Positiv. Das Bike liegt sehr ruhig und Satt auf der Straße. Die Gabel ist deutlich Sensibler. Das Losbrechmoment einer Luftgabel in der Preisklasse ist normal ja nur für gröbere Unebenheiten.
Mit dem Mehrgewicht spricht sie viel Sensibler an.
In schnellen Kurven fühle ich mich auf der Straße wohl. Auf Schotter wird das schon spaßig. Denn ich brauche mich nur Minimal vorzubeugen für übersteuerndes Fahrverhalten. In normaler Sitzposition meine ich das der Schwerpunkt so ziemlich Neutral ist.

Ich grübele selbst heute noch über eine Rahmen-Akku-Aufbewahrung nach und wie ich diese Optisch ansprechend mit dem gleichen Nutzungskomfort realisieren könnte. Ich habe dazu bereits eine für meinen Rahmen passende Box gebaut die Rückseitig auch den Controller hält. Die Controllermaße sind da in das Gesamtmaß der Box mit eingeflossen so das es stimmig aussieht. Nur hab ich keine schicke Lösung zum schliessen der Box in petto + Rausnahme der Akkus denn Lipos sind halt nicht ein Block sondern 9 kleine Blöcke die zudem untereinander noch einzeln Verkabelt sind.
Das ganze liegt nun schon mehrere Wochen rum weil ich mit der Lenkervariante ziemlich Glücklich bin.
Ich habe auch die Rahmendreieck Variante getestet in dem ich 6 Akkus in eine Kameratasche gepackt + diese ins Rahmendreieck Provisorisch befestigt gefahren habe.
Die ersten Startversuche: Ja deutlich handlicher in der Langsamfahrt (um 10km/h) mit steigender Geschwindigkeit: nervöser....zappeliger + Gas aufziehen/genießen war nicht mehr. Nun muss man sich nach vorn lehnen sonst steigt das Rad bei 35km/h noch. Bei Topspeed fühlte ich mich nicht mehr wohl. Der Lenker war sehr Nervös und auf kleinere Unebenheiten hab ich es gar nicht drauf ankommen lassen. Letztendlich hat auch das vermutlich dazu beigetragen das die Lenkertasche weiterhin mein Favorit ist.
Zusammengefasst Lenkertasche:

Vorteile:
-Optimale Gewichtsverteilung.
-Optisch ein übliches Trekkingrad mit Tasche.
-Handling Akkutasche/Entnehmen,Befestigen,Laden.

Nachteile:
-Lenker klappt beim Abstellen um/ein wenn man ihn nicht 40° ausrichtet (Foto).
Ist mir noch nicht passiert, aber Rad könnte umfallen.
-Gewöhnungsbedürftiges Handling bei langsamer Fahrt.

Mein Arbeitskollege der sich mit dem Ebike Virus infizierte hat die gleichen Erfahrungen gemacht.
HS3540 hinten, Korb und die Akkus in ner Tasche dadrin. Sehr Hecklastig beim Fahren, Rangieren und Tragen.
Er fährt nur 6 Akkus und ist mit dem Lenker auch zufrieden (jetzt)

Ein nicht ganz Aktuelles Foto von meinem Ofen:
Dateianhänge
CUBE_06-2013.jpg
CUBE_06-2013.jpg (640.05 KiB) 80632 mal betrachtet
Realist_50
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Realist_50 »

Hallo Relish,

vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung nebst Foto! 8-) Da kann man echt neidisch werden. Wenn es bisher noch fraglich gewesen wäre, welche Verbesserungen es an Elektrofahrrädern geben sollte (ist ja das Motto dieses Threads), wäre spätestens damit das Ziel genau beschrieben. Es ist halt ein echtes e-Bike. Freilich dürfte es auch eine Kostenfrage sein. Und dann gibts da noch so'n paar Polizisten mit unangenehmen Fragen ...

Um diesen Fragen aus dem Weg zu gehen, fahre ich nur ein Pedalec (bis 25 km/h). Als reiner Gelegenheits-Radfahrer reicht mir das. Wegen des dicken Motors ist der Schwerpunkt bei Deinem Rad ziemlich weit hinten. Da kann ich gut nachvollziehen, dass sich der Akku am Lenker eher vorteilhaft auswirkt. Bei meinem Pedalec sitzt der Motor im Vorderrad, wiegt aber bei weitem nicht soviel. Trotzdem werde das mit der Lenkertasche ausprobieren. Danke für die Quellenangaben und weiterhin gute Fahrt!
Relish
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Relish »

Bevor jemand denk wunder was das kostet.
Wenn man mal den dicken Motor beiseite lässt kostet das Gesamt Paket genauso viel wie jeder andere Umbaukit

Wenn ich jetzt mal
100€ für den Motor veranschlage +
100€ für neue Felge + Einspeichen +
80 Controller +
300 für Akku und Ladeequipment +
50 kleinkram, Stecker, Kabel

für ~ 650€ ist ein Umbau zu machen mit anständigen Komponenten.

Was ich noch zusätzlich verbaut habe sind Kosten die ja nicht sein müssten;
Aber das System dadurch zu dem machen was ein Neukäufer eigentlich erwartet....
Ohne Cycle-Analyst geht einfach gar nichts (150€) ;)
Relish
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Relish »

Realist_50 hat geschrieben: Um diesen Fragen aus dem Weg zu gehen, fahre ich nur ein Pedalec (bis 25 km/h). Als reiner Gelegenheits-Radfahrer reicht mir das. Wegen des dicken Motors ist der Schwerpunkt bei Deinem Rad ziemlich weit hinten. Da kann ich gut nachvollziehen, dass sich der Akku am Lenker eher vorteilhaft auswirkt. Bei meinem Pedalec sitzt der Motor im Vorderrad, wiegt aber bei weitem nicht soviel. Trotzdem werde das mit der Lenkertasche ausprobieren.
...gar nicht wirklich gelesen gehabt.
Als fahrer mit einem Antrieb der 8-9KW ausspucken KANN kommt man ohnehin gleich in den Topf der ewigen Verdammnis...
Keine Sau interessiert es das so ein Antrieb KANN....aber nicht MUSS.
500PS Auto sind scheinbar auch nicht in der Lage in der 30er Zone zu funktionieren......

Ich fahre in der Regel blos mit 500w durch die Gegend. Wenn man ein 08/15 durschnitts Pedelec Messen würde (Strom/Leistung) würden da auch 500w angezeigt werden. Man sieht es nur nicht und jeder hat 250w im Kopf.
mit 250w beschleunigt ein Pedelec so schnell wie man ein Motorrad anschieben könnte.
bionX ballert auf Stufe 4 am Berg bis 800w raus. Juckt aber kein, weil es keiner sieht. Bärenstark sagt man da....Und niemand hinterfragt woher die Kraft kommt....(lächerlich)

Ich Unterscheide mich von der Leistung her kein Stück von einem Pedelec. Nur habe ich kein Speedlimit drin. Asche über mein Haupt. die 500w reichen für ungefähr 45km/h. Ich bin gestern gut 50km mit einem BionX mädel durch die Berge getourt. Ich bin dabei auf teilweise 120w runter gegangen damit ich was zu tun habe. Ich bin halt durch meine zur-arbeit-gurkerei etwas fitter. Am Ende hab ich sie samt Fahrrad die Rückseite des Melibokus mit 40 hochgeschoben :mrgreen:
Bis der Temperaturschutz gesagt hat: es reicht ;)

Ich gebe zu das ich auf den Weg ZUR Arbeit mich gern mit 1-2KW vorankommen lasse. Ich sitz halt im Büro und hab keine Dusche hier. Aber Rückweg is für mich Training und ich Strampel mit ~150 Puls heim. (Trotz 500w) Im Prinzip erhöhe ich nur meine Durchschnittsgeschwindigkeit zu gunsten Fahrtwind und den Literweise Schweiss die ich Produziere wenn ich mit 15km/h bei 35° spare ich mir so. Das macht Spass, trotz "Arbeit" ;)

...ich schweife ab :P

Wenn dein Motor vorne ist was spricht denn gegen eine Toppeak Lösung am Gepäckträger/hinten ?!
Realist_50
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Re: Welche Verbesserungen sollte es bei Elektrofahrrädern geben?

Beitrag von Realist_50 »

Hallo Relish,

da muss ich jetzt aber doch nochmal nachhaken. Du schreibst: 300 Euro für einen Akku mit 75 Volt / 15Ah. Ich habe mal gegoogelt und das Dickste was ich fand waren 6S-LiPos (also nur 22,2 Volt) mit 5,2 Ah mit Preisen um die 85 Euro. Wenn ich das auf 75 Volt / 15Ah hochrechne, komme ich auf satte 828 Euro.

Ich selber bin gerade dabei, einen Akku aus insgesamt 40 zylindrischen Zellen zu je 2250 mAh zu bauen (10S4P - also 37Volt /9 Ah). Das könnten die gleichen Zellen sein, wie sie im ELFEi-Bausatz verwendet werden (Kapazität und Spannung sind identisch). Ich habe sie über Connections für je 3,87 Euro pro Stück gekriegt. Das ist zwar günstiger als die o.g. LiPos aber bei weitem nicht so preiswert wie das was Du genannt hast.

Kannst Du mir Deine Akku-Quelle nennen?
Zuletzt geändert von Realist_50 am Mo 12. Aug 2013, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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