Ich kenne mich bei E-Bikes überhaupt nicht aus. Aber ich möchte gerne mit einem E-Bike nach China fahren. Nun sind das aber doch ein paar km mehr als die Reichweite der besten E-Bikes. Zwischendurch aufladen stelle ich mir auch schwer vor, da manche Orte mehr als 100 km auseinander liegen und das Aufladen auch zu lange dauern würde.
Nun gibt es aber von Efoy eine Methanoldirektbrennstoffzelle, welche es von der Reichweite her schaffen könnte: http://www.efoy-comfort.com/de/technische-daten
Aber sie bringt nur 105 W maximale Leistung und hat große Abmessungen. Die Abmessungen und auch das Gewicht kann ich händeln, wenn ich einen Anhänger nehme. Aber wie löse ich mein Leistungsproblem? Ich dachte daran, zwei von den Dingern mitzunehmen (Variante 1), was aber auch erst auf 210 W kommt und schwer ist, oder die Brennstoffzelle als Ladegerät für einen "normalen" Akku zu verwenden (Variante 2).
Zu Variante 1: Ist es ein Problem mit 210 W anstatt 250 W zu fahren? Muss man da etwas mit der Schaltung beachten.
Zu Variante 2: Wie reagiert ein Akku, wenn er ständig nachgeladen wird? Bringt ihn das bald um oder ist das egal?
Gibt es sonst noch Lösungen, an die ich nicht gedacht habe?
Danke im Voraus für eure Hilfe.
Methanoldirektbrennstoffzelle
Re: Methanoldirektbrennstoffzelle
Hallo!
Du müsstest Blei-Akkus (Autobatterien) verwenden, da diese für eine dauernde Nachladung ausgelegt sind.
Allerdings sind diese sehr schwer. Außerdem musst Du 3 Stück in Reihe schalten, um auf 36V zu kommen.
Deine Brennstoffzelle liefert zum Laden nur 12 V.
Hier müsste man auch technisch etwas tun.
Das grösste Problem dürfte m.E. der Nachschub an Tankpatronen sein.
Ich glaube, dass die Brennstoffzelle für Dein Vorhaben noch nicht ausgereift ist in dieser Form.
Lösungsansatz:
Ausreichend Akkus kaufen bzw. evtl. anfertigen lassen mit hoher Kapazität (gesamt 40AH). Damit dürftest Du auch mit Anhänger auf jeden Fall ca. 150km Reichweite haben.
Diese dann Laden, sofern Strom abends vorhanden ist.
Und dann würde ich für Gegenden, in denen es überhaupt gar keinen Strom gibt einen kleinen Stromerzeuger (z.B. Honda EX7, ca. 12kg) in meinen Anhänger legen, um im Notfall die Akkus zu laden...
Im Endeffekt bedeutet es aber, dass Du den Anhänger quasi nur mitziehst, um elektrifiziert fahren zu können.
Vielleicht ist es da besser, einfach ohne Anhänger mit kleinerem Akku zu fahren und die Streckenabschnitte, bei welchen es keine Lademöglichkeit für den Akku gibt kürzer zu planen und ohne Elektrounterstützung zu fahren...
Hier mal eine Anregung, wie so ein Pedelec mit Anhänger aussehen könnte...
http://www.kemper-velo.de/ueber-uns/kun ... a9812bf2c/
Du müsstest Blei-Akkus (Autobatterien) verwenden, da diese für eine dauernde Nachladung ausgelegt sind.
Allerdings sind diese sehr schwer. Außerdem musst Du 3 Stück in Reihe schalten, um auf 36V zu kommen.
Deine Brennstoffzelle liefert zum Laden nur 12 V.
Hier müsste man auch technisch etwas tun.
Das grösste Problem dürfte m.E. der Nachschub an Tankpatronen sein.
Ich glaube, dass die Brennstoffzelle für Dein Vorhaben noch nicht ausgereift ist in dieser Form.
Lösungsansatz:
Ausreichend Akkus kaufen bzw. evtl. anfertigen lassen mit hoher Kapazität (gesamt 40AH). Damit dürftest Du auch mit Anhänger auf jeden Fall ca. 150km Reichweite haben.
Diese dann Laden, sofern Strom abends vorhanden ist.
Und dann würde ich für Gegenden, in denen es überhaupt gar keinen Strom gibt einen kleinen Stromerzeuger (z.B. Honda EX7, ca. 12kg) in meinen Anhänger legen, um im Notfall die Akkus zu laden...
Im Endeffekt bedeutet es aber, dass Du den Anhänger quasi nur mitziehst, um elektrifiziert fahren zu können.
Vielleicht ist es da besser, einfach ohne Anhänger mit kleinerem Akku zu fahren und die Streckenabschnitte, bei welchen es keine Lademöglichkeit für den Akku gibt kürzer zu planen und ohne Elektrounterstützung zu fahren...
Hier mal eine Anregung, wie so ein Pedelec mit Anhänger aussehen könnte...
http://www.kemper-velo.de/ueber-uns/kun ... a9812bf2c/
Re: Methanoldirektbrennstoffzelle
Ja, das scheint technisch nicht geeignet zu sein. Leider hab ich in der Zwischenzeit herausgefunden, dass diese Zellen unerwartet teuer sind. Eine soll um die 5000,- Euro kosten. Also ist das sowieso gestorben.
