Hallo Fachleute!
Ich habe ein neues Fahrrad von Fahrradmanufaktur mit Rohloff Nabe (kommt also nur Vorderradmotor in Betracht), Federgabel und Vorderradnabendynamo (der leider wohl zum Opfer fallen und entsprechend adaptiert werden muss). Auf meine Magura HS33 Felgenbremsen möchte ich nicht verzichten (damit kommen die mitgelieferten Bremshebel mit Bremskontakten nicht in Betracht und eine Bastellösung mit Kabelsalat am Lenker möchte ich auch vermeiden. Ich denke aber, dass die Bremsen stärker als der Motor sind und die "Schrecksekunde" beim Nachlaufen des Motors unkritisch sein sollte
Frage 1: Erlischt die "Straßenverkehrstauglichkeit", wenn man die Bremskontakte nicht verwendet?)
Frage 2: Gibt es eine einfache Lösung, um meine Nabendynamo betriebene B+M Beleuchtung (LED) an den 36V Akku anzuschließen (bitte möglichst nicht mit diesem E-Werk)?
Frage 3: Was muss ich beachten, damit der Kabelanschluss des Motors wegen der Federgabel nicht abnutzt?
Am liebsten hätte ich Controller, Akku und den notwendigen Adapter für meine Beleuchtung in einer abnehmbaren Lenkertasche, die über einen einzigen Stecker angeschlossen wird (Grund: Den Elektroantrieb brauche ich nur für die Fahrten in die Arbeit. In der Freizeit oder bei Touren möchte ich das Forderrad umtauschen und den restlichen Anteil ebenfalls schnell entfernen. Meine Beleuchtung soll dann natürlich auch wieder an den Nabendynamo angeschlossen werden. Bitte jetzt keine Antwort: Kauf Dir doch ein zweites Fahrrad!).
Ich würde also alles sauber mit den Steckverbindern verbinden (Controller, Akku, Tretsensor, Motor, Licht), den ganzen Kabelbaum durchschneiden und mit einem entsprechenden mehrpoligen Steckverbinder verbinden
Frage 4: Hat ein Profi zu solchen Steckverbindern Erfahrungswerte, die er mir gerne weitergeben möchte?
Frage 5: Gibt es im Raum Köln/Bonn ein Fachgeschäft, das ggf. bei einem Umbau unterstützen kann und nach Möglichkeit vielleicht sogar mit "elektrofahrrad-einfach.de" zusammenarbeitet?
Jetzt bin ich auf die Antworten gespannt, für die ich mich bereits im Voraus bedanken möchte!!
Roger
Umbau mit schwierigen Randbedingungen
- ebiker
- Administrator
- Beiträge: 856
- Registriert: Fr 8. Jan 2010, 18:27
- Wohnort: Erlangen
- Kontaktdaten:
Re: Umbau mit schwierigen Randbedingungen
Hallo Roger,
also Deine HS33 ist auf jeden Fall viel stärker als der Motor und bringt den sofort zum stehen.
Wenn die Nachlaufdauer des Motors sehr kurz ist, sind keine Bremsabschalter nötig, um dennoch StVO konform zu sein. Das ist beispielsweise bei den Bauer BIFS Umbausätzen der Fall. Bei den ELFEi Umbausätzen hingegen ist die Nachlaufdauer grenzwertig. Vermutlich sind die Abschalter hier auch nicht zwingend nötig, jedoch wärst Du mit diesen auf der sicheren Seite.
Wenn Du das E-Werk nicht nutzen willst, bleibt nur noch ein beliebiger Spannungswandler vom Elektronikfachhandel. Diese sind oft sehr günstig zu haben, jedoch musst Du dafür dann noch ein dichtes Gehäuse suchen, bzw. basteln.
Bezüglich des Kabelanschlusses und der Federgabel sollte es nicht zu großen Abnutzungen kommen, passiert ja bei den anderen Leitungen (z.B. Bremsleitung) auch nicht. Die Kabel sollten halt nicht an beweglichen Teilen schleifen.
Einen guten Steckverbinder, bei dem Du alles mit einem Anschluss verbinden kannst, habe ich bisher noch nicht gefunden.
Einen Fachhändler im Raum Köln-Bonn haben wir meines Wissens momentan leider noch nicht. Aber das kann sich ja noch ändern
Viele Grüße
Andreas
also Deine HS33 ist auf jeden Fall viel stärker als der Motor und bringt den sofort zum stehen.
Wenn die Nachlaufdauer des Motors sehr kurz ist, sind keine Bremsabschalter nötig, um dennoch StVO konform zu sein. Das ist beispielsweise bei den Bauer BIFS Umbausätzen der Fall. Bei den ELFEi Umbausätzen hingegen ist die Nachlaufdauer grenzwertig. Vermutlich sind die Abschalter hier auch nicht zwingend nötig, jedoch wärst Du mit diesen auf der sicheren Seite.
Wenn Du das E-Werk nicht nutzen willst, bleibt nur noch ein beliebiger Spannungswandler vom Elektronikfachhandel. Diese sind oft sehr günstig zu haben, jedoch musst Du dafür dann noch ein dichtes Gehäuse suchen, bzw. basteln.
Bezüglich des Kabelanschlusses und der Federgabel sollte es nicht zu großen Abnutzungen kommen, passiert ja bei den anderen Leitungen (z.B. Bremsleitung) auch nicht. Die Kabel sollten halt nicht an beweglichen Teilen schleifen.
Einen guten Steckverbinder, bei dem Du alles mit einem Anschluss verbinden kannst, habe ich bisher noch nicht gefunden.
Einen Fachhändler im Raum Köln-Bonn haben wir meines Wissens momentan leider noch nicht. Aber das kann sich ja noch ändern
Viele Grüße
Andreas
Umbaupartner am Standort Erlangen ** Umbauanfragen bitte per PN
Re: Umbau mit schwierigen Randbedingungen
Hallo Andreas, vielen Dank für die Information! Da ich ja wegen der Rohloff Nabe nur einen Vorderradmotor verwenden kann (und das auch geschrieben habe), gehe ich aufgrund Deiner Empfehlung davon aus, dass es den BIFS Motor auch als Vorderradantrieb gibt. Aus Eurer Website geht das aber leider nicht hervor. Könntest Du mich hierzu noch einmal kurz informieren?
Viele Grüße
Roger
Viele Grüße
Roger
- ebiker
- Administrator
- Beiträge: 856
- Registriert: Fr 8. Jan 2010, 18:27
- Wohnort: Erlangen
- Kontaktdaten:
Re: Umbau mit schwierigen Randbedingungen
Hallo Roger,
den Bauer BIFS habe ich nur als Beispiel angeführt, um zu erklären, dass Motorabschalter bei einer kurzen Nachlaufdauer des Motors nicht unbedingt nötig sind.
Den Bauer BIFS gibt es leider nur für das Hinterrad. Folglich kommt er für Dein Vorhaben leider nicht in Frage.
den Bauer BIFS habe ich nur als Beispiel angeführt, um zu erklären, dass Motorabschalter bei einer kurzen Nachlaufdauer des Motors nicht unbedingt nötig sind.
Den Bauer BIFS gibt es leider nur für das Hinterrad. Folglich kommt er für Dein Vorhaben leider nicht in Frage.
Umbaupartner am Standort Erlangen ** Umbauanfragen bitte per PN
