sanktnelson hat geschrieben:Rekuperation (Energierueckgewinnung beim bremsen oder bergab fahren) muessen sowohl Motor als auch Controller koennen. Die Elfei/Bafang Motoren mit 250/350/500 Watt sind alle Getriebemotoren mit integriertem mechanischen Freilauf, d.h. sie koennen nur in einer Richtung Kraft uebertragen. Mit diesen Motoren geht Rekuperation also genauso wenig wie Rueckwaertsgang. Dafuer braucht es einen Direktlaeufer wie z.B. den Bionx.
Das ist gut zu wissen, ich hatte mich auch schon gefragt wo der Unterschied zwischen den beiden Bauarten ist. Womit allerdings noch die Frage bleibt, lohnt es sich den Umbau mit Rekuperation zu machen?
Wie bereits geschrieben, bei dem A2B war das leider nicht gerade effektiv.
Relish hat geschrieben:(Wegen Winterberg, falls du Bikepark meinst und mit deinem Bike "springst" ist ein Getriebemotor nichts.Dann müsstest du nen Direktläufer nehmen...(+2,5Kg))
Also gehe ich mal davon aus, dass ein Direktläufer robuster ist (macht ja auch Sinn), als ein Getriebemotor. Was dann allerdings wieder zu Lasten des hören Gewichts ausfällt.
Dafür kann ein Direktläufer aber wieder Energie zurückgewinnen, mit entsprechendem Contoller!?
Ich glaube, dann wird ein Direktläufer doch von mir in die engere Auswahl genommen. Oder spricht da sonst noch etwas gegen?
Was das Thema Vorder- oder Hinterradantrieb angeht, bin ich geteilter Meinung.
sanktnelson hat geschrieben:bzgl. 500W im Vorderrad: Viele Fahrraeder wuerden das auf Dauer glaube ich nicht mitmachen, schliesslich ist die Gabel nicht fuer so eine Belastung ausgelegt. Noch dazu wird es echte Probleme mit der Bodehaftung geben, grad mit MTB und bergauf, da kommt mir ja schon beim pedalieren oefter mal das Vorderrad hoch.
Relish hat geschrieben:-Motor im Vorderrad ist immer dann PRoblemlos wenn die Gabel vernünftig ist. (Hochwertige Federgabel oder Starre "normale")
Drehmomentstützen sind hier aber auf beiden Seiten zu empfehlen...
-Traktion am Berg ist der Motor VORNE bis zu dem grad im Vorteil solang er Haftung hat. Motor vorne ist mehr Gewicht auf dem Vorderrad....UND in dem Fall hat man Allrad (mittreten)
Ich würde, wenn Technisch machbar, den Motor vorne fast vorziehen.
Denn zum einen würde ich dem was Relish geschrieben hatte zustimmen, bzgl. der Traktion. Aber zum anderen meine ich, dass Sanktnelson bzgl. der Gabelkonstruktion zu recht Bedenken hat.
Ob da eine gute Gabel alleine das Problem löst, glaube ich nicht wirklich. Denn der Übergang zum Rahmen macht mir etwas mehr Gedanken...
Aber ob vorne oder hinten kann ich ja noch ganz zum Schluss entscheiden, wenn es bei >500 W überhaupt ratsam ist. Hat das schon mal jemand gemacht?
Die Übersetzung der Kette wollte ich zunächst eigentlich nicht ändern und könnte ich dann ja immer noch. Da ich ja kein komplett neues Bike bauen will, werde ich dies zunächst vernachlässigen. Da gibt es noch andere Fragen die speziell ans e-Bike geht...

Außerdem schaffe ich jetzt auch >40 Km/h ohne Motorunterstützung.
Dann sollte es mit Motor trotz des zusätzlichem Gewicht wohl auch noch mögllich sein. Nur dann sollte es auch bei (leichten) Steigungen nicht viel langsamer bzw. anstrengender sein.

Deshalb möchte ich auch ein programmierbaren Controller einsetzen, wozu ich später sicher noch einige Fragen haben werde.
Zur Zeit beschäftigt mich jedoch mehr die wohl wichtigste Frage: Das Akkus!
Wie ist es z.B. mit so einem:
LiMn-Samsung-19,35Ah-50,4V
Von der Bauform wäre für mich ein Flaschenhalterakku zwar ideal, aber leider nicht von der Kapazität.

Ein paar Kilometer mehr dürfen es dann doch lieber sein.
Interessieren würde mich auch, ob sich schon jemand ein "Custom-Akku" gebaut hat. Also ein Akkupack angepaßt an seinen Rahmen.
Ich denke da an so etwas wie: Man nehme die entsprechende Anzahl an ICR 18650 Akkus, schaltet diese zusammen und baut ein passende Gehäuse in gewünschter Form drum.
