Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Hier werden alle Fragen zu Umbauten und Umbausätzen besprochen.
sanktnelson
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Re: Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Beitrag von sanktnelson »

Relish hat geschrieben: -Sunrace 9er Kränze gibt es mit 13 und 11 Zähnchen.(Und das nicht erst seit letzte Woche)
Die Elfei Kraenze sind alle ab 13 Zaehne. Und alle Fahrradhaendler in meiner Umgebung konnten mir nichts kleineres besorgen. Wo bekommst du die her?
Relish hat geschrieben: ...und wegen 2 Zähne hinten gehen nicht 1/5 der Gesamtgeschwindigkeit verloren...... :roll:
deswegen hatte ich *fast* 20% geschrieben:
13/11=1,1818...
also knapp 18.2% Unterschied.
Kannst du auch gern im Entfaltungsrechner deiner Wahl eingeben. Solange alle anderen Teile der Schaltung und die Trittfrequenz gleich bleiben heisst 18% mehr Zaehne hinten gleich 18% geringere Hoechstgeschwindigkeit.
:roll zurueck:
Relish
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Registriert: Fr 12. Okt 2012, 09:50

Re: Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Beitrag von Relish »

Wenn du zu "schwach" bist kannst du mit nem 13er sogar schneller sein als mit 11er.
Und dann kommt noch die Geschwindigkeit dazu wo mit 11 oder 13 gefahren wird.

Theorie ist halt auch nie Praxis. Ob ich nun 80er Kadenz trete oder 90 wird mir nicht Negativ entgegen kommen.
Bei 30 wirst du kaum ausm Arsch kommen mit nem 11er.....40er Kadenz mit 13er sieht da schon besser aus.

ABER: okay wir sind ja beim pedelec/ebike....

ob 11 oder 13 ist eigentlich nur ne Preisfrage. die 11er sind doppelt so teuer...

schau mal 2. link

https://www.google.de/search?q=sunrace+ ... e&ie=UTF-8
Kein_Name
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Re: Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Beitrag von Kein_Name »

sanktnelson hat geschrieben:Rekuperation (Energierueckgewinnung beim bremsen oder bergab fahren) muessen sowohl Motor als auch Controller koennen. Die Elfei/Bafang Motoren mit 250/350/500 Watt sind alle Getriebemotoren mit integriertem mechanischen Freilauf, d.h. sie koennen nur in einer Richtung Kraft uebertragen. Mit diesen Motoren geht Rekuperation also genauso wenig wie Rueckwaertsgang. Dafuer braucht es einen Direktlaeufer wie z.B. den Bionx.
Das ist gut zu wissen, ich hatte mich auch schon gefragt wo der Unterschied zwischen den beiden Bauarten ist. Womit allerdings noch die Frage bleibt, lohnt es sich den Umbau mit Rekuperation zu machen?
Wie bereits geschrieben, bei dem A2B war das leider nicht gerade effektiv.
Relish hat geschrieben:(Wegen Winterberg, falls du Bikepark meinst und mit deinem Bike "springst" ist ein Getriebemotor nichts.Dann müsstest du nen Direktläufer nehmen...(+2,5Kg))
Also gehe ich mal davon aus, dass ein Direktläufer robuster ist (macht ja auch Sinn), als ein Getriebemotor. Was dann allerdings wieder zu Lasten des hören Gewichts ausfällt.
Dafür kann ein Direktläufer aber wieder Energie zurückgewinnen, mit entsprechendem Contoller!?
Ich glaube, dann wird ein Direktläufer doch von mir in die engere Auswahl genommen. Oder spricht da sonst noch etwas gegen?


Was das Thema Vorder- oder Hinterradantrieb angeht, bin ich geteilter Meinung.
sanktnelson hat geschrieben:bzgl. 500W im Vorderrad: Viele Fahrraeder wuerden das auf Dauer glaube ich nicht mitmachen, schliesslich ist die Gabel nicht fuer so eine Belastung ausgelegt. Noch dazu wird es echte Probleme mit der Bodehaftung geben, grad mit MTB und bergauf, da kommt mir ja schon beim pedalieren oefter mal das Vorderrad hoch.
Relish hat geschrieben:-Motor im Vorderrad ist immer dann PRoblemlos wenn die Gabel vernünftig ist. (Hochwertige Federgabel oder Starre "normale")
Drehmomentstützen sind hier aber auf beiden Seiten zu empfehlen...

-Traktion am Berg ist der Motor VORNE bis zu dem grad im Vorteil solang er Haftung hat. Motor vorne ist mehr Gewicht auf dem Vorderrad....UND in dem Fall hat man Allrad (mittreten)
Ich würde, wenn Technisch machbar, den Motor vorne fast vorziehen.
Denn zum einen würde ich dem was Relish geschrieben hatte zustimmen, bzgl. der Traktion. Aber zum anderen meine ich, dass Sanktnelson bzgl. der Gabelkonstruktion zu recht Bedenken hat.
Ob da eine gute Gabel alleine das Problem löst, glaube ich nicht wirklich. Denn der Übergang zum Rahmen macht mir etwas mehr Gedanken...
Aber ob vorne oder hinten kann ich ja noch ganz zum Schluss entscheiden, wenn es bei >500 W überhaupt ratsam ist. Hat das schon mal jemand gemacht?

Die Übersetzung der Kette wollte ich zunächst eigentlich nicht ändern und könnte ich dann ja immer noch. Da ich ja kein komplett neues Bike bauen will, werde ich dies zunächst vernachlässigen. Da gibt es noch andere Fragen die speziell ans e-Bike geht... ;) Außerdem schaffe ich jetzt auch >40 Km/h ohne Motorunterstützung.
Dann sollte es mit Motor trotz des zusätzlichem Gewicht wohl auch noch mögllich sein. Nur dann sollte es auch bei (leichten) Steigungen nicht viel langsamer bzw. anstrengender sein. ;)
Deshalb möchte ich auch ein programmierbaren Controller einsetzen, wozu ich später sicher noch einige Fragen haben werde. :oops:

Zur Zeit beschäftigt mich jedoch mehr die wohl wichtigste Frage: Das Akkus!
Wie ist es z.B. mit so einem: LiMn-Samsung-19,35Ah-50,4V
Von der Bauform wäre für mich ein Flaschenhalterakku zwar ideal, aber leider nicht von der Kapazität. :( Ein paar Kilometer mehr dürfen es dann doch lieber sein.
Interessieren würde mich auch, ob sich schon jemand ein "Custom-Akku" gebaut hat. Also ein Akkupack angepaßt an seinen Rahmen.
Ich denke da an so etwas wie: Man nehme die entsprechende Anzahl an ICR 18650 Akkus, schaltet diese zusammen und baut ein passende Gehäuse in gewünschter Form drum. :idea:
sanktnelson
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Re: Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Beitrag von sanktnelson »

bzgl. Nutzen der Rekuperation: Das haengt sehr stark von deinem typischen Streckenprofil ab. Wenn du haeufig steile Berge abfaehrst (so steil, dass du normalerweise staendig bremsen muesstest) ist die Rekuperation als Motorbremse sinnvoll und schont die Bremsen. Ich habe irgendwo im Netz mal jemand gefunden, der behauptete unter solchen Bedingungen beim Bionx fast 50% der Energie, die er bergauf verbraten hat, bergab wieder aufgeladen zu haben.
Unter allen anderen Bedingungen (weniger steile Berge die man ohne viel bremsen runterrollt, stop and go im Flachland) bringt Rekuperation am Fahrrad fast nix.

Aehnliches gilt auch fuer die Traktion am Vorderrad. Kommt halt drauf an wie steil dein durchschnittlicher Berg so ist und wie rutschig der Untergrund. Aber mich wuerde es glaube ich aergern wenn ich eben bei den steilsten Bergen den e-motor nicht benutzen kann.
Das Totschlagargument gegen Hinterradmotor ist natuerlich eine Nabenschaltung. Ich spiele mit dem Gedanken mein MTB mit einer Nuvinci auszuruesten, dann ist natuerlich Essig mit Motor im Hinterrad.
Relish
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Re: Fahrrad zum Pedelec umbauen aber welche Teile?

Beitrag von Relish »

du solltest dich mal im endless spehre forum "durchlesen"...
dort gibts ein haufen dudes die mit fetten 7kg motoren in der Gabel fahren.
Die Gabel ist meist an den ausfallenden zu schwach. Deshalb doppelte Drehmomentstütze....

Wegen direktläufer oder Getriebe (bikepark-sprünge) ging es nicht um die robustheit sondern das Getriebe.
Wenn du mit Gas landest ist die Last auf dem Getriebe zu groß. Es kann sein das es "nur" schneller verschleisst als normal. Kann aber auch sein das du "Zähne" verlierst beim landen.

Direktläufer und Getriebemotoren haben eine bestimmte "Nenndrehzahl" wo sie auch am effizientesten laufen.
Der Getriebemotor ist schon bei niedrigen Geschwindigkeiten "sparsamer" eben weil er höher dreht und nur wegen dem Getriebe und der damit verbundenen Übersetzung eben langsam läuft.
Dadurch ist er "eigentlich" ne gute Bergziege. Du kannst bei dir ums Ecke auf deiner Hausstrecke VIELLEICHT mit Getriebemotor sparsamer fahren als mit direktläufer....
Das wird dir aber keine sagen können weil es auf den einzelfall ankommt.

Du solltest bei der Motor wahl die offensichtlichen Merkmale/Eigenschaften zur Entscheidung nehmen.

Springst du mit dem Bike würde ICH nix mit Getriebe nehmen.
Rekuperation ist witzig. aber sollte kein Auswahl kriterium sein....realistisch sind 5-10% im günstigsten fall.
(bei 5okm Reichweite macht das 5km....in der THEORIE!)
Denn fährst du zb mit Cycle Analyst hast du dein Verbrauch immer im Auge und kannst dich auch drauf verlassen was du angezeigt bekommst. Wenn du ein Alpen überqurerer bist könnte die Reku echte Vorteile bringen.
Damit meine ich dann aber nicht Pseudopedaliert den Berg hoch und auf der andern seite wieder akku laden wollen.
Wenn du dich mit 250w bergauf unterstützen lässt wirst du auch ne anständige reku erhalten.
wenn du aber mit 2kw den Berg hoch ballerst wird von der Reku bergab nix nennenswertes über bleiben.

Ein ganz eherlicher Tip von mir wenn du anfängst....

FANG ERSTMAL AN ;)
du wirst dabei lernen und deine wünsche kristalisieren sich dann mit der Zeit raus. Es wird Geld kosten, soviel ist klar.
Deshalb kauf dir was gebrauchtes. Das bekommst dann mit weniger bis gar kein Verlust wieder verkauft.
Der Vorteil bei Elektrischen Bauteilen: Es funktioniert oder eben nicht.
Kann man nicht viel verkehrt machen.

Ich für mein Teil ärgere mich das ich neu gekauft habe. Faul wie ich bin liegt der Scheiss nun bei mir rum ;)
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