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Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mo 10. Jun 2013, 19:35
von funbike
Hallo,

ich suche eine Tuningmöglichkeit,welche keinen aufwendigen Umbau am Bike barucht. Und ich will auf der Straße absolut legal unterwegs sein können. Hab vieles im Internet gefunden - allerdings will ich keine Veränderungen am Bike machen, schon gar nicht was man wenn es deaktivieert ist von außen erkennt.
Bis jetzt habe ich nur auf einer Homepage ( Aurrora.de) etwas gefunden. Ist ein Bausatz den man scheinbar nur am Sensor befestigt. keine Kabel umstrickt, keine Dongels, keine Magnete und vorallemnicht das Teil zu weit zerlegen. Nach der Beschreibung ist das Ding ratz fatz montiert und demontiert- klingt echt gut, aber ich hab im Web keine Erfahrungsberichte gefunden - kennt das jemand, bzw. hat das schon jemand ausprobiert, oder kann mir jemand erklären wie das funktioniert?

Wäre toll wenn jemand nähere Infos darüber hat.

Gruß funbike

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mo 10. Jun 2013, 20:09
von juergen_M
ich sag nur BPX-Key !!
Ohne Einbau geht NIX, Softmod gibts nur bei Bionix

Ps: der BPX-Key ist auch für ungeübte Schrauber in ~30min eingebaut, ausserdem kannst due die Teile so einbauen dass sie nicht sichtbar sind :P

lg

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Di 11. Jun 2013, 12:41
von funbike
Hallo,
danke für den Tip, habs mir mal angesehen – ist schon mal die bessere Lösung als die Lösungen mit Magneten an Kettenblatt oder ähnliche Lösungen. Ist aber noch nicht so ganz das was ich mir vorstelle, komme auch an meinem Bike nicht an die Schrauben ran, ohne Kettenblatt zu entfernen. Muss mal weiter auf die Suche gehen, wer noch etwas kennt, und wer vielleicht mit dem Aurrora-Kästchen schon seine Erfahrung hat. Wenn das wirklich stimmt, was der Anbieter schreibt – wäre das schon genau das was ich mir vorstelle – aber es scheint eben etwas anders zu funktionieren als die anderen Systeme! Aber wie?
Mein Wunsch ist noch, wirklich legal auf der Straße fahren zu können – möchte vom Bike-park oder Privatgelände heraus, das Teil abmontieren um dann auch auf der Straße oder im Wald fahren können, ohne dass man bei einer genaueren Überprüfung irgendwas sehen kann.
Irgendwie erinnere ich mich an die Kontrollen in der Mofa-Zeit, nicht das sowas wieder auflebt…

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Di 11. Jun 2013, 19:01
von vx800
Moin.. auch erst seit kurzem stolzer besitzer eines pedelec haibike :-) und find das ding echt klasse auch wenn es leider ab 25 ein wenig in die knie geht .. was gibt es denn zur zeit auf dem markt um es ein wenig naja flotter zu machen?? was hat es denn mit dem bpx-key oder aurrora kästchen auf sich??

Beste grüße Vx..

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Di 11. Jun 2013, 20:53
von educatdcc
Bin auch seit kurzem BPX-Key-Fahrer und super zufrieden damit.
Einfach mal im Forum suchen, es gibt inzwischen 3 brauchbare Lösungen...

Gruß

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mi 12. Jun 2013, 12:37
von funbike
Hi,

basiertwohl alles auf dem System, dem Sensor einen anderen Sollwert vorzugeben - so habe ich BPX-Key verstanden.
Aurrorakästchen muß wohl auch einen Sensor beeinflussen - aber es braucht keinen Umbau am Bike - wie es funktioniert - wollte ich eigentlich übers Forum erfahren, und ob jemand es schon getestet hat. Prieslich liegen wohl alle Syteme in einem ähnlichen Rahmen.

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Do 13. Jun 2013, 23:27
von SkeanDhu
funbike hat geschrieben:Hi,
wie es funktioniert - wollte ich eigentlich übers Forum erfahren, und ob jemand es schon getestet hat. Prieslich liegen wohl alle Syteme in einem ähnlichen Rahmen.
Ich verstehe dieses Aurrora-Kästchen nicht wirklich (ist ja auch so gut wie nicht dokumentiert), allerdings würde ich , wenn ich den Geschwindigkeitssensor austricksen wollte, einfach den Magneten weiter nach innen an der Speiche versetzen, einen Sensor auf genau diese neue Bahn des Magneten setzen und mittels einer Spule jeden 2. Impuls des Magneten auf den Geschwindigkeitssensor induzieren.
Das sollte auch in etwa die Funktionsweise der Box sein. Die beiden Batterien, die dort verwendet werden (2032er Knöpfe) haben eine Laufzeit von 1,5h? Aus den Spezifikationen geht das hervor...ach je, mit wievielen muss man sich denn dann bewaffnen, um einen Ausritt zu machen...und dann noch als Bausatz für 150€...hui!

Der BPX-Key ist auf jeden Fall das Mittel meiner Wahl...das Teil klingt ausgereift und durchdacht, da sollte ich nicht mit einer 1,5 Stunden-Lösung experimentieren...

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mo 17. Jun 2013, 11:57
von funbike
Hallo Biker,
endlich habe ich meinen Infos bekommen. War am Wochenende etwas biken in Südtirol. Hab dort eine Truppe getroffen. Hatten alle sehr unterschiedliche Umbauten. War echt interessant so die verschiedenen Sachen, jeder hat so seine Ansichten und Erfahrungen erzählt, den Umbauaufwand etc. Einer hatte das Aurrorakästchen dran – hat mich echt überzeugt. Habens von seinem Bike an mein Bike montiert (5s), Magnet neu positioniern – war etwas kniffelig, aber eine einmalige Sache und schon hats gefunzt – echt geil. Rückbau? Nur das Kästchen weg und die normalen 25 km/h funktionieren als wäre nichts gewesen (Magnet kann an neuer Position bleiben).
An alle Zweifler: Also geht scheinbar doch!!! Der Besitzer hat erzählt, dass es ein Bausatz ist – einfach aufzubauen – man kann an sich nix verkehrt machen – außer man hat technisch Null, Null-Ahnung – man braucht nur einen Elektroniklötkolben und einen Schraubenzieher – aber sonst kein Spezialwerkzeug, kein Zerlegen am Motor, nicht mal das Kettenblatt runter – und vorallem keinen Händler der etwas freischaltet – somit keine Mitwisser und Garantieprobleme!
Hat mich echt überzeugt –genau das was ich suche!
Werd jetzt einfach mal die 150 Euronen in die Hand nehmen, und das Teil kaufen (wenn ich bisher die anderen Umbauten so sehe – komm ich mit den aktuellen Teile + Händlerfreischalten + Spezialwerkzeug auch ungefähr da hin O-k. Lötkolben habe ich daheim – sonst müßte man den auch rechnen) –
Wenn jemand Interesse hat, kann ich gern mal dann meine Erfahrungen schreiben (allerdings erscheint mir es hier ein BPX-Key-Gemeinde zu geben), denn sicher gibt’s auch irgendwelche Nachteile.
Gruß funbike

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mi 19. Jun 2013, 00:35
von SkeanDhu
Dass es klappt, steht ausser Frage, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es prickelnd ist, das Ding laufend mit Knopfzellen zu füttern. 1,5h ist einfach etwas wenig für eine "denk nicht mehr drüber nach"-Lösung.
Und was passiert denn nach 1,5 h? Setzt das Teil zeitweise aus?
Ein weiterer Grund dagegen ist für mich zur Zeit noch, dass ich nichts zum Thema Zuverlässigkeit sagen kann...es gibt im Netz nichts wirklich aufschlussreiches. Aber ich freue mich auf jeden Fall auf einen Erfahrungsbericht. Die Seite selbst könnte auch etwas aufschlussreicher sein...das Teil passt wirklich überall?
Und zum Thema BPX kann ich nur sagen, von allen Systemen, die am Markt sind und über die es Berichte gibt, halte ich das zur Zeit für die durchdachteste Lösung. Daran mag es auch liegen, dass es hier eine "BPX-Gemeinde" gibt.
Vielleicht überzeugt mich ja Dein Bericht...da habe ich sehr GROSSES Interesse! ;-)

Re: Tuning mit einfachem Rückbau

Verfasst: Mo 24. Jun 2013, 12:38
von funbike
Hallo Interessierte,
nachdem ich ein paar Tage auf Kohlen gesessen bin, hab ich mein Päckchen am Freitag per Post bekommen;
Auspacken – aha; Vergleich von Bauanleitung ( kommt vorab per e-mail), guter Bestückungsplan mit den vorhanden Teilen– lässt keine Fehler zu. Das Löten war einfacher als gedacht, da die Platine sehr übersichtlich aufgebaut ist, und auch die Abstände der Anlötpads ausreichend dimensioniert sind. Sollte also für jemand der schon mal einen Elektroniklötkolben in der Hand gehabt hat kein Problem darstellen. Mit 5 mal hinschauen, 10 x kontrollieren ob alles wirklich richtig sitzt war das in weniger als einer ½ h erledigt (das IC ist sogar gesockelt!) – jemand der gut löten kann, ist sicher viel schneller. Die Platine wird mittels 2 Abstandshülsen in ein Gehäuse gelegt und mit 2 Schräubchen an einem Halter befestigt – ist etwas Gefummel. Moosgummiband an Halter geklebt und Names- Ettiket noch aufgeklebt.
Nachdem ich das mit den 1 ½ h Laufzeit gelesen habe, bin ich zu meinem Lädelchen um die Ecke gegangen und hab mir gleich mal 2 6er Pack der Knopfzellen geholt (6 Stück 2.-€ - noname-Billighersteller).
Batterien einlegen, Kästchen verschließen.
Dann wird Kästchen am Sensor eingeklickt und mit wieder lösbaren Kabelbinder noch vorne fixiert. Jetzt beginnt die Einstellung des Sensors oder besser des Magneten. Fahrrad mit Spanngurt an die Decke gehängt und ca. 5 min lang den Magneten nach Anleitung neu fixiert. Wenn beim Treten dann die Geschwindigkeit halbiert wird, dann noch mal Kästchen weg und prüfen obs ohne alles richtig läuft. Dachte ich: drauf gesetzt losgerumst, und es ging , ging mal nicht! Schitt, warum???? Dann kam die Erleuchtung! Ich hab einen 4-Glenker, so mit ändert sich beim Einfedern die Lage Sensor zu Magneten ganz leicht – war wohl irgendwo sehr knapp an der Toleranz, etwas weiter probiert – dann hats dauerhaft gefunzt. (Hersteller sollte auf die Problematik hinweisen – sonst sucht man sich evtl. den Wolf – wird mal ne mail schreiben)
So wird Kästchen bei Speedwunsch nur aufgeklipst und bei 25 km/h einfach weggenommen. Die Grundeinstellung muss nicht mehr verändert werden!!! Also alles was oben beschrieben ist, ist ein einmaliger Akt.
Endlich ab ins Gelände (musste da erst mal noch 10 km über die öffentliche Straße radeln, ganz legal und ganz brav) – Kästchen drangemacht und ab ging die Post – einfach nur geil der Speed – hatte jetzt keinen direkten Vergleich zu anderen Systemen! Aber denke da fühlen sich alle gleich an! Einfach wow – dumm nur Akku hat nach 1 ½ Stunden nur noch 20% Kapazität angezeigt – Kästchen weg und einfach in die Hosentasche gesteckt - also die 10 km wieder heimradeln – Bike ans Ladegerät – nächsten Tag wieder gleiches Spiel – allerdings waren Batterien nach 10 min leer (also Geasamt-Laufzeit dürfte zusammengenommen dann so bei 1 ¾ bis 2 h liegen – werds mal mit den teuren Duracell probieren – wobei solange sich Akkulaufzeit und Batteriestandzeit sich etwa die Waage halten wird sich es nicht rechnen).
Fazit: es funzt!!!!!!! Für mich von Vorteil ists, dass ich am Bike (außer die Einstellung des Magneten) nichts ändern muss – legal fahren kann – und durchs Gelände bolzen kann- und das ganze in die Hosentasche passt.
Nachteil: sicher die Batterielaufzeit (wobei siehe oben), zusätzliche Kosten für die Batterien, und wenn man nicht löten kann (oder niemanden kennt ders kann), aktuell wohl nur für Bosch-Systeme funktioniert (Halter passt sehr genau am Sensor).
Gesamtfazit: Investition hat sich für mich auf jeden Fall mehr als rentiert! Ist genau das was ich für meine Voraussetzungen gesucht habe (aber jeder beurteilt das für seinen Ansprüche sicher am Besten selbst)!