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Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Fr 12. Okt 2012, 12:27
von mareppi
(1) Die Steckverbinder...
(bis auf den veränderungswürdigen des Trinkflaschenakkus...) machen einen guten Eindruck, werden verschraubt und verfügen über Dichtungen.
Ich habe jetzt keine weiteren Maßnahmen ergriffen, außer den Kabelbaum zusammenzufassen...
Ist es, aus eurer Erfahrung heraus, notwendig die Steckverbinder z.B. durch Schrumpfschlauch oder verschweißendes Isoband nachzubearbeiten?
---8<---
(2) Pedelec Im Winter
Bislang fuhr ich mit dem Rad das ganze Jahr über durch. Härtefälle sind immer die Belastung durch das Streusalz (auch noch hochleitend!) und der Kälte (Mein Rekord liegt bei unter -20°C).
Im Frühjahr passte es sich dann gut, dass der Verschleiß von Ritzel und Kette mit dem "ROTT" durch den Winter einherging: Austauschen und freuen...
Na ja... das möchte mir dem Motor hinten natürlich nicht nach jedem Winter machen müssen
2a) Wie Schützt ihr die Komponenten vor Korrosion und eindringendem Salzwasser?
2b) Wie verhält sich der Lipo bei Minusgraden... aus dem Studium weiß ich noch, dass gerade Li-Akkus einen gewissen "Wohlfühlbereich" haben, Autobauer sorgen daher im Winter für "Heizmaßnahmen" ihrer eMotion-Akkus.... Wie verhält es sich mit den Pedelec Akkus unter extremen Temperaturen?
Bin gespannt.... MAREPPI.
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Fr 12. Okt 2012, 12:45
von Puffky
Hi,
Alle Steckverbindungen mir Schrumpfschlauch + Sillicon + Kabelbinder dichtmachen!
Motor Aufschrauben und alle Flanken mit Sillcon abdichten.
Akku / Lipo in der Wohnung haben wenn er nicht benutzt wird. Und bei unter 0°C einpacken (Wärmeisolierung) bzw. Vorwärmen auf ca 40°C (Peltierelemt und DC-DC Wandler für 12V)
Alle Lipo´s unter 10°C haben keine Leistung mehr.
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Fr 12. Okt 2012, 15:05
von mareppi
Hui! Gruselig....
Also, langsam:
THEORETISCH sah das für mich so aus:
LIPOS fühlen sich von 0°C bis 60°C relativ wohl. Unter 0°C verlieren sie vorübergehend deutlicher an Kapazität, über den 60° werden die Schäden zunehmend bleibend oder führen zur Zerstörung des Akkus. (Natürlich immer vom jeweiligen Poly abhängig und vom Aufbau....).
Aus Sicht eines Modellbauers kann ich das mit "keine Leistung unter 10°" jedenfalls nicht bestätigen und "Schonbetrieb" ist das ja auch nicht... Hätte ich jetzt so krass nicht mit gerechnet.
Die Verbindungen ALLE derart abzudichten und auch den Motor zu öffnen... Für U-Boot Betrieb oder täuscht das und die Dichtungen sind mehr schein als taugliches sein?
Also nicht mißverstehen: Ich lerne gerne dazu und will mich hier ganz sicher nicht durch Klugschieterei unbeliebt machen, also BITTE, BITTE nicht mißverstehen: Das überrascht mich wirklich... (Ich hätte gedacht, also: DIESER Stecker ist etwas mißlungen, isolier den mal! Oder: Fette die Falze des Motors nach, etc...)
Puffky, tust Du das, weil man so die Qualität sicherlich nochmal deutlich erhöhen kann , oder weil es wirklich notwendig ist? Bist Du schonmal reingefallen? Da bekomme ich es ja regelrecht mit der Angst zutun...
Ansonsten: Wenn es richtig kalt wird, kommt er in eine Neoprenhülle, klar. Das ganze Rad steht im warmen Keller und der Akku wird sich erwärmen bei der Fahrt, eventuell heizt er sich ausreichend selber ein... werde ich dann sehen.
Aber die Steckverbinder und der Motor... wie sagt man so schön: "Ich warte mal auf eine zweite Meinung", das wäre dann schon ein ordentlicher Aufriss den man betreiben MUSS und sowas deutet meistens darauf hin, dass die Chinajungs ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben....
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Fr 12. Okt 2012, 16:35
von Moselhubert
Ach watt!
Alle Steckverbindungen lösen, Spritzer Caramba rein, wieder zusammenstecken und gut is.
Ich hatte nur ein einziges Mal das Problem, daß nach einer Regenfahrt - allerdings einer sehr heftigen - der Tretsensor nicht mehr angesprochen hat. Nach der Caramba-Aktion jedoch nie mehr!
Und das, obwohl noch ein paar Regenfahrten darauf folgten.
Ansonsten, das Fahrrad steht immer - also wenn ich nicht gerade draufsitze - trocken in der Garage bzw. auf der Arbeit ebenfalls unter Dach. Niemals draußen!
Und die Radpflege natürlich nicht mit dem Wasserschlauch (oder Horror: mit dem Hochdruckreiniger

), sondern nur mit feuchtem Schwamm & Reinigungsmitteln.
Radl dankt es mir jeden Tag

Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Fr 12. Okt 2012, 17:23
von mareppi
Ich lasse es erstmal drauf ankommen. (Puffky, nichts für ungut... eventuell hast Du noch die Möglichkeit zu sagen: SIEHSTE, Du OPFER... habe ich Dir gleich gesagt

)
In unserer Familie sind wir wassersportverrückt und das, was da als Busstecker verbaut ist, ist in etwa auch das, was unseren NMEA- Bus bildet und der Kram kann schonmal eine SalzwasserWELLE abbekommen... Dafür gab es so ein Marinespray für die Stecker.
Caramba... waren das noch Zeiten, als das noch vernünftig "roch"... heute wirkt das irgendwie kastriert *g*
Leider sieht es mein Arbeitgeber nicht ein für ordentliche Fahrradstellplätze zu sorgen. Kurzum: Mein gutes Stück steht im Regen.
Ich werde, wenn es jetzt kalt wird, den Akku mit rein nehmen und überlege, wie ich den am Rad verbleibenden Stecker am komfortabelsten schütze... Abgeschraubt ist der empfindlich....
Hat jemand eine Idee, wo ich die amtlichen Stecker (und Buchsen...) EINZELN herbekomme? Sieht ein wenig nach Mikrofonstecker von einer CB-Quetsche aus... sicherlich nix genormtes, was es beim großen C gibt?
Beim Hobbykönig gibt es außerdem 10s Lipos... als 5Ah Hardcover Version (Klett und gut...) mit 1kg könnte ich mir das sehr gut als Notakku vorstellen.
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Sa 13. Okt 2012, 09:24
von Puffky
Kein Thema mach wie du denkst
Ich spreche nur aus Erfahrung. Ich hatte mal einen Bafang Motor in der Hand der so versifft war das er über den Winter so festgerostet ist so das der danach nur mit extremer Gewalt wieder gelöst werden konnte

.

- Bafang2.jpg (8.07 KiB) 8123 mal betrachtet

- Bafang3.JPG (8.91 KiB) 8123 mal betrachtet

- Bafang4.jpg (49.95 KiB) 8123 mal betrachtet
Bei den Steckern fließen Ströhme die beim WIG Schweißen von dünnblechen verwendet werde, wenn da ein kurzer reinkommt, brennen dir die dünnen Kontakte einfach weg. Hatten wir hier schön öfters!
10s 5Ah mit 1kg

....will ich haben!
Sende mal bitte den link, ich find den nicht bei HK.
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Sa 13. Okt 2012, 14:03
von mareppi
Lipos:
z.B.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/stor ... duct=14617
Einfach den Shop ein wenig durchsuchen... Unsortiert (auch auf EU oder WarehouseDE achten! Sonst zahlt man beim Zoll nochmal etwas... )
(Ein Blick auf:
http://www.world-of-heli.de/akkus-lipos ... index.html ist hin und wieder auch lohnend).
Was den Motor angeht.... der sieht ja übel aus! Lag der im Bach?!
Die Stecker könnten natürlich im Winter hart werden... da hast Du auch Recht, dann dichten die nicht mehr so gut...
Aber was den Strom angeht: So viel ist es auch nicht, weil ja hohe Spannungen benutzt werden. Ein 12V System würde mir schon mehr Sorgenfalten bereiten ... und armdicke Kabel
Nein, im Ernst: Ich schau mal, dass ich kaltverscheissendes Isoband ranschaffe. Damit habe ich (im Maritimen) schon wahre Wunder bewirkt... muss nur "gutes" sein und vom Großhandel, sonst zahlt man sich arm...
Nachtrag zum "Wunder" des Isobandes: Der Schwinger vom Echolot hat hinter den Schwinger und vorne ein eingegossenen Stecker und das Kabel wurde durch Treibgut beschädigt. Eigentlich das AUS, denn die Stelle war unter Wasser...
Verlötet und mir gab ein netter Holländer so ein Tape "kaltverschweißendes Isolierband"... hält bis heute.
Das Zeug ist genial, aber ich weiß nicht mehr, von welcher Firma das war... hat von euch einer eine Idee? Das wäre besser, als die Schmiererei mit Silikon und noch zusätzliche Kabelbinder. So sauber man auch arbeiten mag, sowas sieht doch immer gefummelt aus, oder macht zumindest dicke "Kuller" aus den Verbindern...
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Di 16. Okt 2012, 12:32
von Handbiker
Würd mich auch mal interessieren bis wieviel Grad Kälte die Lipos noch optimal funktionieren und ob man da was kaputt machen kann?
Ich fahr im Moment noch bei plus 5Grad zur Arbeit (22km einfach) und bemerke bis jetzt noch nicht das es meinen Lipos schadet oder das sie schneller leer sind.
Mein Bike steht in der Garage und dan Akku lass ich eigentlich immer drinnen. Ich werd mir jezt mal ne Isolierung drüber machen.Wenns jetzt kälter als 5 Grad plus wird hab ich aber dann schon bedenken das ich meinen guten Akku schaden könnte.
Gibts jemanden der über einen längeren Zeitraum unter 5Grad das E-Bike benuzt hat?
Grüße
Handbiker
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Di 16. Okt 2012, 17:57
von Puffky
Wenn dein Bike in der Garage steht haben die Lipos ja ne gewisse Wärme und bei Benutzung werden die ja auch wärmer.
Kaputt gehn die nicht! Nur der Chemische Prozess, bei der Entladung, läuft bei geringen Temperaturen nur sehr langsam ab. Ideale Betriebstemperatur liegt zw. 30 u. 40 °C. Wenn du einen Fertigakku hast könnte es auch sein das es LiFePo Zellen sind, bei diesen gibts keine Probleme.
Re: Steckverbinder und Sensoren, Wintertauglichkeit und Nässe
Verfasst: Di 16. Okt 2012, 18:49
von Handbiker
Ich hab den original Tinkflaschenakku von ELFEI