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Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Fr 20. Jul 2012, 16:41
von Sonnenblume
Hallo Leute,
ich suche einen Fahrbaren Untersatz um tägl. zum Stall zu kommen (ca. 15 km) und auf arbeit (ca. 10 km) ich finde es unsinnig für diese Wege mir ein Auto zu kaufen. Ich finde den Unterhalt für ein Auto nicht gerade billig und bei meinem kleinen Gehalt muss ich zweimal hinschaun. Allerdings habe ich gelesen dass die Akkus nicht lange halten und die auch teuer sind! Jedoch aber sicher nicht so viel wie ein Auto. Allerdings ist es bei schlechtem Wetter und im Winter wohl besser ein Auto zu haben. Lohnt es sich bei mir ein E-Rad zuu holen anstatt eines Autos oder ist das eher nicht empfehlenswert? Kann man den auch ein Fremdakku einsetzten? Ens mt einer Höheren Reichweite? Gibt es für E- Räder auch Wnterreifen? Da ich durch einen Verkehrsunfall probleme mit meinem Kniegelenk habe, ist ein normales Rad für diese Strecken nciht geeignet
Danke schonmal für eure Hilfe
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Fr 20. Jul 2012, 17:26
von Fichtenmoped
Hallo! Es gibt bereits AKKUS bis zu 180Km Reichweite, allerdings nicht bei
Elektrofahrrad-Einfach. Hier ist aber auch Mittreten angesagt.
Was dein Kniegelenk betrifft, so kommst du um ein Mittreten nicht herum sein denn, du
entscheidest dich für eine Version mit 500Watt. Diese Geräte unterliegen aber einer Versicherungspflicht.
Auch ist eine TÜV Abnahme erforderlich..
Was die Frage bzgl. der Winterreifen betrifft, hier kann ich gute Stollenreifen empfehlen, falls erforderlich auch mit Spikes.
Fichtenmoped.
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Mo 23. Jul 2012, 13:50
von Legal500W
@Sonnenblume
ich fahre jeden Tag 30km einfach in die Arbeit, den Akku lade ich in der Arbeit für den Rückweg wieder auf.
Kosten je Ladung ca. 0,1-0,2€ (durchschnittlich lade ich ca. 4000mAh rein) Bafang 350Watt.
Ich brauche ca. 20 min. länger als mit dem KFZ.
Kosten für die gleiche Stecke mit meinen Auto (Diesel) bei 8 Liter/100km Verbauch = 3,84€ (30km) ohne Verschleiß, Wartung, Reifen, Wertminderung für mehr km/Jahresleistung.
So ist meine Ersparniss bei 150 Biketage im Jahr ca. 1050€ (mit Verschleiß KFZ usw. ca. 3000€) davon gehen noch Biketeile wie Reifen, Ketten usw. weg.
Zudem habe ich seit April diesen Jahres ca. 20Kg abgenommen, dem E-Bike sei dank....
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Mo 23. Jul 2012, 15:56
von Sonnenblume
kann man das ganze Jahr über aufs Auto verzichten und mit dem Bike fahren? Oder is das zu gehfährlich wegen Glätte? Bei schlechtem Wetter is es ntürlich blöd mit dem Rad zu fahren
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Mo 23. Jul 2012, 16:41
von Murphy
Sonnenblume hat geschrieben:kann man das ganze Jahr über aufs Auto verzichten und mit dem Bike fahren?
Moin,
das hängt von Deiner eigenen Leidensfähigkeit ab.
Oder is das zu gehfährlich wegen Glätte? Bei schlechtem Wetter is es ntürlich blöd mit dem Rad zu fahren
Ich hatte mir mal ein Rad speziell für Schnee und Eis gebaut, incl. Spike-Reifen etc.
Nach der ersten "Ausfahrt" (ca. 1,5 km) hab ich mich auf die Kinnbremse gelegt und danach das Thema
radfahren bei Glätte zu den Akten.....
Joohoo
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Sa 4. Aug 2012, 18:55
von Hibir
Bei schlechtwetter bze Eis sollte man lieber aufs Bike verzichten, Kann böse enden. für dich und andere.
Finde auch die 15km schon ein ordentliches stück. Wirste denke nach ein paar wochen auch zuviel finden.
Schau dich hier, nach einem Leistungsstarken Fahrrad um.
Meine haben einige Modelle gelistet und beschrieben.
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 14:11
von Tibor
@Legal500W
Deine Berechnung ist falsch: Kosten für laden in der Firma = 0.00€
lg
Tibor
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Do 30. Aug 2012, 15:47
von Herr Hund
Mein Akku hält jetzt schon 9000km und 14 Monate...
Habe keinen nennenswerten Leistungsverlust...
Nur bei Kälte...
Gruss
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: So 23. Sep 2012, 19:59
von mega
Wegen mittreten: Auch der legale 250W Umbau reicht problemlos aus, um nur kraftlos für den Sensor zu treten, aber die Kraft völlig aus dem Motor zu nehmen. Nur wenns stärker bergauf geht muss man ggf mittreten, zumindest wenns auch dann flott gehen soll.
Für Regen und Kälte kann es passende Kleidung geben.
Kommt eben drauf an wie sehr einen das Wetter stört, ob man sich dann auf Arbeit umziehen und sich gut erwärmen kann, wie Erkältungsanfällig man ist,...
Bleibt noch Schnee/Glatteis. Je nach Wohngengegend, wenn es selten vorkommt kann man an solchen Tagen auch mal Taxi fahren.
Vergleichen mit einem eigenen Auto muss man schon recht viel Taxi-fahren, das ein eigenes Auto günstiger kommt.
Ggf ergeben sich auch Fahrgemeinschaften, Bus/Bahn o.ä.
Re: Ein E-Rad ja oder nein??
Verfasst: Sa 13. Okt 2012, 13:29
von mareppi
Hibir hat geschrieben:Finde auch die 15km schon ein ordentliches stück. Wirste denke nach ein paar wochen auch zuviel finden.
Schau dich hier, nach einem Leistungsstarken Fahrrad um.
Meine haben einige Modelle gelistet und beschrieben.
Ich fahre jetzt seit über 6 Jahren mit einem Randonneur OHNE Motor GANZJÄHRIG zur Arbeit.
Meine kürzeste Strecke sind 16km und die sind gar kein Problem!
Im Gegenteil: Im Sommer und immer wenn es geht liegt die Tagesleistung im Schnitt bei 45 bis 65km. Mit dem reinrassigen RR auch gerne mal die 120km Runde. Ich bin dennoch kein spindeldürres Rennradgerippe. (Kommt eben auch genug rein... *g*)
Mit dem Pedelec (STVO) pendelt bei uns ein Kollege über die Strecke von 20km (eine!) und der hat ganz böse was mit den Knie. Er verzichtet bei kalten oder nassen Wetter drauf, weil es dann zu unangenehm für ihn wird ("zieht in die Knochen" sagt man ja...).
Als sich der Verkehr noch in Grenzen hielt, konnte ich mit Spikereifen (Snowstud) bei Schnee- und Eisglätte ganz gut durchkommen. Aber dies änderte sich durch dumme Verkehrsführung und heute ist mir das bei Glätte zu riskant: Nützt nichts, wenn ich ganz gut durchkäme, mich aber so ein Honk beim schleudernden Überholen wegfegt! Übrigens fährt auch ein Spikereifen bei Glätte nicht wie auf Schienen.... ganz und gart nicht. Heute warte ich lieber einen Tag, bis die Räumfahrzeuge durch waren und die Straße "offen" ist - Dann geht es wieder los!
Ach ja: Ich besitze zudem noch ein Auto und unterliege der Versuchung, damit zu fahren, nur sehr selten.Ich benötige mit dem Rad 45 Minuten, mit dem Auto 20 und da ich für mittlere Läufe und Tris trainiere, ist das Pendeln mit dem Rad IDEAL! nicht erst nach Hause... das Training kann sofort nach Arbeitsschluss beginnen. (Darum auch ein Randonneur als Gefährte: Ein alltagstaugliches Rennrad, mit Nabendynamo, Gepäckträger und dennoch in der Lage in meiner Trainingsgruppe mitzufahren.)
Eines noch:
Ich schrieb es bereits an anderer Stelle: Gerade als Pendler auf ein NICHT STVO ZUGELASSENES Fahrzeug zurückzugreifen ist und bleibt BAGGING FOR TROUBLE! Aber das muss jeder selber wissen... nur bitte nicht rumjammern, wenn die dicke TEILSCHULD ausgesprochen wird oder sich ein Urteil durch so etwas umkehrt.