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Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 16:53
von Fichtenmoped
Hallo zusammen im Forum:
Ich möchte einfach noch einmal die Leistung des an meinem Fahrrad montierten Bafang-Motor 250 Watt hervor heben. Mittlerweile habe ich weit mehr als 1000 KM zurück gelegt, und bin nach wie vor begeistert, was dieses kleine Motörchen mir zu bieten hat.
In einem früheren Bericht, erwähnte ich die Berge und Hügel zwischen
denen ich zu Hause bin. Bis heute trug mich dieser kleine Motor hinauf selbst die,die meines Ermesens ca. 9° bertragen. Selbstverständlich ist meine Unterstützung per Muskelkraft immer gefragt, aber dass brauche ich eigentlich überhaupt nicht zu erwähnen.
Die Probleme die ich einst kritisierte, (eigenartige Geräusche) beim schalten zwischen den drei Stufen, sind auch heute noch hörbar, sie gehören sicherlich dazu. Das Gefühl zu haben, mit abgeschalteten Motor weiter zu fahren um mit dem Strom sparsamer um zu gehen,
ich fahre gegen die angezogene Handbremse, mehme ich ebenfalls
stets zur Kenntnis. Die Empfehlung die Achse auf beiden seiten des Motor mit Fett zu versehen blieb erfolglos. Möglicherweise ist hier
eine Verbesserung an dem Motor gefragt. Die beiden Mängel die ich hier festhalte, sind immerhin ein Ärgenis und sollten dem Hersteller näher gebracht werden.
Aber all dass, soll mich nicht zu einer negativen Kritik veranlassen.
Was einen Denkanstoß aber wert ist, ist diese dicke Hinterradachse auf der sich der Motor dreht. Zum lösen der Muttern benötigt man einen 19zehner Schlüssel, mit seinem beträchtigen Gewicht und der abnormalen Länge gehört Dieser doch nicht in eine Fahrratasche, oder? Meine Frage dazu, warum dreht man diese Achse nicht auf beiden Seiten des Motor auf den Ausendurchmesser der handelsüblichen Fahrräder. Dann bleibt bei der Erstmontage
dass Aufschleifen der Ausfallenden und den mächtigen, schweren Schlüssel auf Tuor mit zu schleppen.
Ich habe bis jetzt vermieden, diesen 19zehner Schlüssel mit zu nehmen, was mir aber bereits einmal zum Verhängnis wurde.
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu der Kilometerleistung,
(hier wird ja von allen Herstellern richtig die Werbetrommel bewegt)
58 Kilometer erreichte ich, mit einer AKKU Füllung bei kräftiger Tretunterstützung.
Gr. Bruno

Re: Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 22:54
von Herr Hund
Danke für die Infos!

Bin sehr daran interessiert, wie haltbar der Motor ist bzw. welche Probleme es im Dauereinsatz gibt..

Danke!

Re: Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 09:53
von Moselhubert
"...Zum lösen der Muttern benötigt man einen 19zehner Schlüssel, mit seinem beträchtigen Gewicht und der abnormalen Länge gehört Dieser doch nicht in eine Fahrradtasche, oder?"

19er-Schlüssel mittig durchflexen oder -sägen, sauber entgraten und schon hast Du einen handliches, leichtes Werzeug für die Bordtasche.
Selbst ist der Mann.

Re: Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 10:17
von Fichtenmoped
Danke für die tolle Idee, aber ist dann der Hebel noch
lang genug um diese Schrauben los zu bekommen.

Bruno

Re: Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 11:46
von Moselhubert
Wenn Du direkt hinter dem Schlüsselmaul absägst, nicht.
:mrgreen:

Re: Das Bafang-Motörchen.

Verfasst: Fr 24. Jun 2011, 15:05
von Fichtenmoped
Danke, OK ich werde es versuchen.

Bruno