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Student_TU_Chemnitz
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Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Noch einer
Leute ihr nervt langsam, ständig kommt ihr mit irgendwelchen Bachelorarbeiten....
Ich hab mein Diplom ohne Fremdleistung gemacht
Leute ihr nervt langsam, ständig kommt ihr mit irgendwelchen Bachelorarbeiten....
Ich hab mein Diplom ohne Fremdleistung gemacht
Grüße
Puffky
Custom Bike Builder
Eleanor https://www.youtube.com/watch?v=irTOW5b043g
In ihrer ganzen Schönheit http://www.elektroroller-forum.de/E-Rol ... &mode=view
7kWh ≈ 250km ≞ max. 15kW, LiMn Akku
Puffky
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- Moselhubert
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Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Frage Nr. 10: "ich mag wilde und zügellose Partys" ?
Jetzt gehts aber los! Was hat das denn mit dem Verhalten von Radfahrern im Strassenverkehr zu tun?
Bei dieser Frage hab ich dann abgebrochen
Grober Unfug!
Jetzt gehts aber los! Was hat das denn mit dem Verhalten von Radfahrern im Strassenverkehr zu tun?
Bei dieser Frage hab ich dann abgebrochen
Grober Unfug!
- Ego Me Absolvo
- Beiträge: 81
- Registriert: Sa 17. Mai 2014, 19:25
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Schon lustig, wie dieser Fragebogen versucht, die Bereitschaft zu rücksichtslosem, illegalem und/oder lebensgefährlichem Verhalten von E-Bikern im Straßenverkehr zu eruieren!
Immerhin ist sein Design "sehr sparsam". Das statistische Auswertungsprogramm "SPSS" wird schließlich eine multivariate Faktorenanalyse nur über ganz wenige Faktoren auswerfen:
Dieser Fragebogen ist eher "mit der heißen Nadel gestrickt". Sowas kriegt sogar die NSA (und ihre konspirativ-befreundeten Dienste in anderen Ländern) hin.
Aber was mich an Deutschlands akademischer Elite der Zukunft zweifeln lässt, ist das fehlerhafte Deutsch, das offenbar nicht einmal dem (oder den) promovierten bzw. habilitierten Verantwortlichen dieser Studie aufgefallen ist:
Da heißt es zum Beispiel gleich auf zwei Fragebogenseiten:
Wir konjugieren:
Ich habe umgeschaltet
Du hast umgeschaltet
Er/Sie/Es hat umgeschaltet
Wir haben umgeschaltet
Ihr habt umgeschaltet
Sie haben umgeschaltet
Die Variante "umgeschalten" kommt dagegen in KEINEM Fall bzw. in keiner Zeit und keiner Person vor!
"Umgeschalten" gibt es in der deutschen Sprache nicht. Aber seltsamerweise findet man die Verballhornung eines Verbs, das richtigerweise auf et endet, durch die Verwendung von en in den letzten Jahren immer häufiger - sogar in großen Nachrichtenportalen. Mit einem gewissen Entsetzen nehme ich zur Kenntnis, dass sogar ausgebildete Journalisten (oder sitzen da auch nur noch Schülerpraktikanten aus der PISA-Studie?) der deutschen Sprache nicht mehr mächtig sind. Sind eigentlich alle Lektoren auf die Straße gesetzt worden?
Da können wir ja fast froh sein, dass "Deutsch" nach und nach immer mehr durch "Englisch" bzw. "Denglisch" ersetzt wird: Da merken es die meisten gar nicht. Und beim Denglisch ist sowieso alles erlaubt.
Gerade stelle ich mir vor, dass der mir bei der MPU gegenübersitzende Psychologe ebenfalls der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Oh Mann! Dann wird mir der Führerschein auf Lebenszeit entzogen, bloß weil ich so ein "sprachlicher Prinzipienreiter" bin.
Aber das Allerwichtigste: Bei "Geschlecht" stehen mir nur "weiblich", "männlich" und "keine Angabe" zur Verfügung!
Heißt das, wenn ich ein "Transgender" bin, MUSS ich die Angabe verweigern? Muss ich mich meiner Allgeschlechtlichkeit etwa schämen? Das ist Diskrimination! Ich bin empört!
Gute Nacht, Deutschland!
Ego Me Absolvo
P.S.: Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, müssten auch die "nicht-elektrischen" Radfahrer (Kontrollgruppe) diesen Fragebogen ausfüllen. Wie wird diese Population vom Fragebogen erreicht?
Ohne Kontrollgruppe ist das Ergebnis nur eine Bestätigung (oder Nicht-Bestätigung) der Arbeitshypothese des Fragebogen-Designers, die da lauten könnte: "Ebiker sind eher spaßorientiert, ungeduldig, rücksichtslos, scheren sich nicht um Gesetze/StVO und gefährden ihr eigenes Leben, sowie das der anderen Verkehrsteilnehmer. Das soziale Miteinander ist ihnen sowieso egal ... Sicherheitshalber sollten Sie gleich weggesperrt werden - besonders wenn sie der Altersgruppe X bis Y und dem Geschlecht "..." angehören!"
Da aber Männer bekanntermaßen (zumindest nach außen hin) durchschnittlich sichtbar aggressiver in Erscheinung treten (während Frauen traditionsgemäß ihre Aggressivität eher auf unsichtbarer psychisch-unbewusster Ebene ausagieren und ihre Gegenspieler in den Wahnsinn zu treiben versuchen), nehme ich an, dass die "Arbeitshypothese" ausgeht von: Allem was männlich und unter 30 ist, sollte sicherheitshalber jeder Umgang mit (Elektro-) Motoren im Verkehr verboten werden ... Am besten nicht nur im Straßen-Verkehr!
Immerhin ist sein Design "sehr sparsam". Das statistische Auswertungsprogramm "SPSS" wird schließlich eine multivariate Faktorenanalyse nur über ganz wenige Faktoren auswerfen:
- Bereitschaft, Gesetze / gesetzliche Vorschriften zu brechen (insbesondere Rotlicht-Verstöße)
- Ungeduld
- Rücksichtslosigkeit
- Suche nach Adrenalinausschüttung
- Verhältnis von Ich zu Anderen
- Sexuelle Deviationen
- Politische Gesinnung
- Zugehörigkeit zu (fundamentalistischen) Glaubensgemeinschaften
- Bereitschaft zur Kriminalität im allgemeinen
- Gewaltbereitschaft bei der Durchsetzung eigener Interessen
- Drogenkonsum
- Leistungsbereitschaft/Lustorientierung
- Lieblingsspeisen und -Getränke
- Bevorzugte Urlaubsziele
- u. v. a.
Dieser Fragebogen ist eher "mit der heißen Nadel gestrickt". Sowas kriegt sogar die NSA (und ihre konspirativ-befreundeten Dienste in anderen Ländern) hin.
Aber was mich an Deutschlands akademischer Elite der Zukunft zweifeln lässt, ist das fehlerhafte Deutsch, das offenbar nicht einmal dem (oder den) promovierten bzw. habilitierten Verantwortlichen dieser Studie aufgefallen ist:
Da heißt es zum Beispiel gleich auf zwei Fragebogenseiten:
Sind die basalen Deutschkenntnisse jetzt auch bei Akademikern auf der (Fahrrad-)Strecke geblieben?Sie fahren als Radfahrer auf der Straße und erreichen eine vierarmige Kreuzung. Die Ampel hat gerade auf Rot umgeschalten. Bitte bewerten Sie Ihre Wahrscheinlichkeit über Rot zu fahren, wenn Sie sich in folgenden Situationen befinden...
Wir konjugieren:
Ich habe umgeschaltet
Du hast umgeschaltet
Er/Sie/Es hat umgeschaltet
Wir haben umgeschaltet
Ihr habt umgeschaltet
Sie haben umgeschaltet
Die Variante "umgeschalten" kommt dagegen in KEINEM Fall bzw. in keiner Zeit und keiner Person vor!
"Umgeschalten" gibt es in der deutschen Sprache nicht. Aber seltsamerweise findet man die Verballhornung eines Verbs, das richtigerweise auf et endet, durch die Verwendung von en in den letzten Jahren immer häufiger - sogar in großen Nachrichtenportalen. Mit einem gewissen Entsetzen nehme ich zur Kenntnis, dass sogar ausgebildete Journalisten (oder sitzen da auch nur noch Schülerpraktikanten aus der PISA-Studie?) der deutschen Sprache nicht mehr mächtig sind. Sind eigentlich alle Lektoren auf die Straße gesetzt worden?
Da können wir ja fast froh sein, dass "Deutsch" nach und nach immer mehr durch "Englisch" bzw. "Denglisch" ersetzt wird: Da merken es die meisten gar nicht. Und beim Denglisch ist sowieso alles erlaubt.
Gerade stelle ich mir vor, dass der mir bei der MPU gegenübersitzende Psychologe ebenfalls der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Oh Mann! Dann wird mir der Führerschein auf Lebenszeit entzogen, bloß weil ich so ein "sprachlicher Prinzipienreiter" bin.
Aber das Allerwichtigste: Bei "Geschlecht" stehen mir nur "weiblich", "männlich" und "keine Angabe" zur Verfügung!
Heißt das, wenn ich ein "Transgender" bin, MUSS ich die Angabe verweigern? Muss ich mich meiner Allgeschlechtlichkeit etwa schämen? Das ist Diskrimination! Ich bin empört!
Gute Nacht, Deutschland!
Ego Me Absolvo
P.S.: Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, müssten auch die "nicht-elektrischen" Radfahrer (Kontrollgruppe) diesen Fragebogen ausfüllen. Wie wird diese Population vom Fragebogen erreicht?
Ohne Kontrollgruppe ist das Ergebnis nur eine Bestätigung (oder Nicht-Bestätigung) der Arbeitshypothese des Fragebogen-Designers, die da lauten könnte: "Ebiker sind eher spaßorientiert, ungeduldig, rücksichtslos, scheren sich nicht um Gesetze/StVO und gefährden ihr eigenes Leben, sowie das der anderen Verkehrsteilnehmer. Das soziale Miteinander ist ihnen sowieso egal ... Sicherheitshalber sollten Sie gleich weggesperrt werden - besonders wenn sie der Altersgruppe X bis Y und dem Geschlecht "..." angehören!"
Da aber Männer bekanntermaßen (zumindest nach außen hin) durchschnittlich sichtbar aggressiver in Erscheinung treten (während Frauen traditionsgemäß ihre Aggressivität eher auf unsichtbarer psychisch-unbewusster Ebene ausagieren und ihre Gegenspieler in den Wahnsinn zu treiben versuchen), nehme ich an, dass die "Arbeitshypothese" ausgeht von: Allem was männlich und unter 30 ist, sollte sicherheitshalber jeder Umgang mit (Elektro-) Motoren im Verkehr verboten werden ... Am besten nicht nur im Straßen-Verkehr!
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
warum geht ihr auf solchen scheiss überhaupt noch ein?
- Ego Me Absolvo
- Beiträge: 81
- Registriert: Sa 17. Mai 2014, 19:25
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
... ach, weil's Spaß macht und Ersatzbefriedigung bereitet - ohne körperlich anzustrengen!
Wer sich nicht mit'm E-Bike austobt, tobt sich ersatzweise in der Kommunikation aus.
Is' wie mit'm Sex: Die, die es können, tun es. Die anderen reden oder schreiben darüber ...
Wer sich nicht mit'm E-Bike austobt, tobt sich ersatzweise in der Kommunikation aus.
Is' wie mit'm Sex: Die, die es können, tun es. Die anderen reden oder schreiben darüber ...
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Student_TU_Chemnitz
- Beiträge: 3
- Registriert: Fr 30. Mai 2014, 10:38
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Sehr geehrte Teilnehmer,
ich möchte mich gern zu den Aussagen positionieren, bevor ich meinen Beitrag im Forum lösche.
Ich habe von den Administratoren persönlich die Genehmigung für die Veröffentlichung der Studie erhalten. Wenn man als Student nicht immer nur auf studentische Stichproben zurückgreifen möchte, ist man leider auf die Unterstützung durch nette Menschen wie die Administratoren angewiesen, denen ich sehr dankbar bin.
Des Weiteren erhebe ich Persönlichkeitsmerkmale, die sich in der bisherigen Forschungsliteratur als gute Prädiktoren für Verkehrsverhalten gezeigt haben. Ich kann mich hiermit nur für die Formulierung der Items entschuldigen, allerdings liegen diese nicht in meiner Verantwortung, da es sich um validierte Skalen aus der Persönlichkeitsforschung handelt.
Es gibt in diesem Forum sicherlich Regeln, die es verbieten, dass in so respektloser Sprache über andere Personen geschrieben wird. Die Bachelorarbeit ist heute mit dem sogenannten Vordiplom gleichzusetzen, was früher überhaupt keine Prüfungsleistung als solche war. Es ist quasi die erste Übung zur Erhebung von empirischen Daten und ein Großteil der Arbeit besteht darin die eigenen methodischen Schwächen der Studie zu reflektieren, um es später besser zu machen.
Es gibt viele Studien aus China, die tatsächlich zeigen wollen, dass E-Bike Fahrer risikofreudiger fahren. Dabei ist festzustellen, dass Ebikes in China nicht mit Pedelecs in Deutschland gleichzusetzen sind. Leider existiert in Deutschland dazu noch keinerlei Forschung, sodass eine Gegendarstellung nicht möglich ist! Ich persönlich empfinde Pedelecs als sehr positive Alternative zu Autos und würde mich freuen, wenn es sich durchsetzt. Deshalb bin ich nicht daran interessiert irgendjemanden als schlechten Verkehrsteilnehmer darzustellen, ich erhebe lediglich Daten und möchte sehen, welches Bild die Daten zeigen! Es ist weiterhin richtig, dass eine solche Studie keine Kontrollgruppe aufweisen kann. Das ist nur bei experimenteller Variation einer unabhängigen Variable möglich, die dann auch zu Kausalschlüssen führen können. Trotzdem ist die Ermittlung empirischer Zusammenhänge von zwei Variablen ein erster Schritt zum Verständnis, auf dem spätere experimentelle Variationen aufbauen können.
Wie bereits angekündigt werde ich die Studie komplett aus dem Forum entfernen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit Ihrem Pedelec/E-bike.
ich möchte mich gern zu den Aussagen positionieren, bevor ich meinen Beitrag im Forum lösche.
Ich habe von den Administratoren persönlich die Genehmigung für die Veröffentlichung der Studie erhalten. Wenn man als Student nicht immer nur auf studentische Stichproben zurückgreifen möchte, ist man leider auf die Unterstützung durch nette Menschen wie die Administratoren angewiesen, denen ich sehr dankbar bin.
Des Weiteren erhebe ich Persönlichkeitsmerkmale, die sich in der bisherigen Forschungsliteratur als gute Prädiktoren für Verkehrsverhalten gezeigt haben. Ich kann mich hiermit nur für die Formulierung der Items entschuldigen, allerdings liegen diese nicht in meiner Verantwortung, da es sich um validierte Skalen aus der Persönlichkeitsforschung handelt.
Es gibt in diesem Forum sicherlich Regeln, die es verbieten, dass in so respektloser Sprache über andere Personen geschrieben wird. Die Bachelorarbeit ist heute mit dem sogenannten Vordiplom gleichzusetzen, was früher überhaupt keine Prüfungsleistung als solche war. Es ist quasi die erste Übung zur Erhebung von empirischen Daten und ein Großteil der Arbeit besteht darin die eigenen methodischen Schwächen der Studie zu reflektieren, um es später besser zu machen.
Es gibt viele Studien aus China, die tatsächlich zeigen wollen, dass E-Bike Fahrer risikofreudiger fahren. Dabei ist festzustellen, dass Ebikes in China nicht mit Pedelecs in Deutschland gleichzusetzen sind. Leider existiert in Deutschland dazu noch keinerlei Forschung, sodass eine Gegendarstellung nicht möglich ist! Ich persönlich empfinde Pedelecs als sehr positive Alternative zu Autos und würde mich freuen, wenn es sich durchsetzt. Deshalb bin ich nicht daran interessiert irgendjemanden als schlechten Verkehrsteilnehmer darzustellen, ich erhebe lediglich Daten und möchte sehen, welches Bild die Daten zeigen! Es ist weiterhin richtig, dass eine solche Studie keine Kontrollgruppe aufweisen kann. Das ist nur bei experimenteller Variation einer unabhängigen Variable möglich, die dann auch zu Kausalschlüssen führen können. Trotzdem ist die Ermittlung empirischer Zusammenhänge von zwei Variablen ein erster Schritt zum Verständnis, auf dem spätere experimentelle Variationen aufbauen können.
Wie bereits angekündigt werde ich die Studie komplett aus dem Forum entfernen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit Ihrem Pedelec/E-bike.
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Student_TU_Chemnitz
- Beiträge: 3
- Registriert: Fr 30. Mai 2014, 10:38
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Der gleiche Fragebogen wird übrigens auch mit Fahrern eines klassischen Fahrrades gemacht, die ich allerdings (wie wahrscheinlich logisch) nicht in einem Pedelec-Forum erreiche, sondern auf anderen Wegen! Es wird somit natürlich eine Auswertung der Unterschiede beider Stichproben erfolgen, stellen diese sich als nicht signifikant heraus, werden die Schlussfolgerungen in meiner Arbeit natürlich auch gegen eventuelle Hypothesen lauten: "Es gibt keine Unterschiede zwischen Fahrrad- und Pedelec-Fahrern"!
- Ego Me Absolvo
- Beiträge: 81
- Registriert: Sa 17. Mai 2014, 19:25
Re: Umfrage zum Verhalten im Straßenverkehr
Ja, es ist ein Dilemma: Die meisten Studien über menschliches Verhalten wurden/werden an der Population von "PsychologiestudentInnen*" gewonnen. Die können sich nicht dagegen wehren. Die müssen ja eine bestimmte Zahl von Versuchspersonenstunden zusammenkriegen oder sie können ihr Studium vergessen.Student_TU_Chemnitz hat geschrieben:...Wenn man als Student nicht immer nur auf studentische Stichproben zurückgreifen möchte, ist man leider auf die Unterstützung durch nette Menschen wie die Administratoren angewiesen, denen ich sehr dankbar bin...
*) Leider (oder besser: glücklicherweise
Vor 25 Jahren haben meine damaligen KommilitonInnen und ich auch versucht, VPns außerhalb der Uni zu gewinnen; damals noch nicht über's Internet, sondern per Anschreiben, persönliches Aufsuchen und Telefon. Die Erfahrung: Überall herrscht (wie mir heute bewusst ist: berechtigtes) Misstrauen.
Genau so wie es Menschen gibt, die in sog. "sozialen Netzwerken" quasi exhibitionistisch so ziemlich alles über sich verbreiten, gibt und gab es immer schon solche, die sich auch bereitwillig zur Verfügung stell(t)en, um Fragebögen zu beantworten. So entstandene Studienergebnisse sind dann aber leider mit dem systematischen Fehler behaftet, dass der Faktor "Exhibitionismus" (neben einigen anderen Auffälligkeiten) im Vergleich zur Durchschnittspopulation deutlich ausgeprägt ist.
Wer sich näher mit Studien bzw. Feldversuchen auseinander gesetzt hat, weiß, dass er/sie persönlich absolut keinen Nutzen davon hat - es sei denn die unmittelbare finanzielle Entlohnung ist entsprechend hoch (aber das gibt's nur in hochkritischen Studien der Pharmaindustrie, wo die Lebensgefahr nicht hinreichend verschleiert werden kann).
Wenn's hoch kommt, haben spätere Generationen vielleicht etwas von den Studienergebnissen. In den meisten Fällen aber werden nur weitere Daten zusammengetragen, die das menschliche Verhalten vorhersagbarer machen und damit den "Herrschenden" bzw. den "Gewinnerzielern" dienen - keinesfalls dem Individuum, das Wert darauf legt, individuell, einmalig, zu sein. Wenn man/frau das einmal begriffen hat, stellt man/frau sich nicht mehr freiwillig zur Verfügung. Es wäre ja auch - sagen wir - zumindest etwas blauäugig, seinen "Mastern" selbst die Mittel in die Hand zu geben, die einen hinterher "versklaven".
*************
Die Nullhypothese "Es gibt keine Unterschiede ..." mag vielleicht bei sehr großen und repräsentativen Stichproben gelten. Aber - und das ist zugegeben pure eigene Spekulation: In solchen Diskussionsforen wie diesen hier, werden sich in der überwiegenden Mehrzahl Männer, überwiegend Technikinteressierte und nicht wenige "E-Bike-Freaks" oder aber zumindest solche mit "sehr speziellen Ein- und Fragestellungen" finden, was im Vergleich zur Normalpopulation bereits eine erhebliche Verzerrung darstellen dürfte. Einige andere bedeutsame Verhaltensfaktoren werden auch überzufällig stark ausgeprägt sein.
Wenn wirklich belastbare Prädiktoren für das Verhalten von Pedelecern/E-Bikern gefunden werden sollen, muss m. E. eine Vielzahl von InterviewerInnen ausschwärmen und versuchen, RadlerInnen "in freier Wildbahn" anzusprechen. Das ist aber leider ziemlich mühsam, zumal die Anzahl motorisierter RadfahrerInnen immer noch sehr klein ist.
Viele Grüße
Ego Me Absolvo
Re: .
Was mich jetzt irritiert ist....
warum eine Hilfswissenschaftlerin in Psychologie solche Fragebögen erstellt.
Das hat nix mit Verkehrwissenschaft oder Studien zu tun, meines Erachtens geht es nur darum Profile von Pedelec Fahren zu erstellen! Und dies nicht im positiven Sinne, wer ein Blick auf den Fragebogen wirft, weis worum es geht!
Ich finde dieses Verhalten einfach nur "Hinterfotzig"
warum eine Hilfswissenschaftlerin in Psychologie solche Fragebögen erstellt.
Das hat nix mit Verkehrwissenschaft oder Studien zu tun, meines Erachtens geht es nur darum Profile von Pedelec Fahren zu erstellen! Und dies nicht im positiven Sinne, wer ein Blick auf den Fragebogen wirft, weis worum es geht!
Ich finde dieses Verhalten einfach nur "Hinterfotzig"
Grüße
Puffky
Custom Bike Builder
Eleanor https://www.youtube.com/watch?v=irTOW5b043g
In ihrer ganzen Schönheit http://www.elektroroller-forum.de/E-Rol ... &mode=view
7kWh ≈ 250km ≞ max. 15kW, LiMn Akku
Puffky
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Eleanor https://www.youtube.com/watch?v=irTOW5b043g
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