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BeitragVerfasst: Di 9. Aug 2016, 12:29 
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Registriert: Mo 8. Aug 2016, 13:34
Beiträge: 9
Für mich würde dort nur eine Änderung Sinn machen. Ein geringeres Gewicht zu erschwinglichen Preisen. Klingt fast unmöglich, aber das geringere Gewicht hätte nicht nur positive Auswirkungen auf die Reichweite, sondern auch auf den Transport.

Soviel zu meiner Meinung dazu :)


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BeitragVerfasst: Mi 10. Aug 2016, 16:31 
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Registriert: Mi 10. Aug 2016, 16:18
Beiträge: 2
Ich kann bei Euch nichts zum Pendix finden. Den habe ich vor 9 Monaten bei mir verbaut. Ich finde den super.
Wie bewertet Ihr denn das aus Eurer Profi-Sicht?
Anbei auch ein Bild, wie ich den Pendix auch gern als "Lastesel" nutze.
Gruß
Zwenni


Dateianhänge:
Dateikommentar: Mein Storck-Multiroad mit Pendix, daran hängt am Follow-Me ein Kinderrad, an dem ein Anhänger hängt. 3 Kinder kein Problem. Reichweite bei voller Unterstützung locker 25km.
image.jpeg
image.jpeg [ 130.97 KiB | 36761-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mi 10. Aug 2016, 20:21 
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Registriert: Mi 27. Jun 2012, 21:40
Beiträge: 24
Also ein Fahrrad-Profi bin ich nicht, nur ein ganz normaler privater Anwender (allerdings nebenbei Entwicklungsingenieur für Antriebstechnik...), der sich vor ungefähr drei Jahren einen ELFEi-Nachrüstsatz zugelegt hat. Wenn es damals schon Pendix gegeben hätte, hätte ich mich (wahrscheinlich) dafür entschieden. Mein ELFEi-System ist zwar in der Ebene sehr ordentlich, aber es ist leider ein Direktantrieb. Weil der Motor in der Vorderrad-Nabe steckt, steht ihm die (oftmals sehr gute) Gangschaltung des Fahrrades nicht zur Verfügung. Das ist wie ganz früher bei Omas Fahrrad, als die Torpedo-Dreigangschaltung noch nicht erfunden war. Da die Untersetzung des Motors sinnvollerweise für eine Geschwindigkeit von 25 km/h optimiert ist, bedeutet dies, dass der Antrieb bei steileren Bergfahrten schnell an seine Grenzen kommt und dann sehr unwirtschaftlich arbeitet - das kostet Reichweite! So quält sich mein ELFEi-Antrieb mit meinen 107 Kilo Nettogewicht aufm Sattel schon bei einer 10prozentigen Steigung mit kaum mehr als 10 km/h hoch und schon nach ungefähr 200 Höhenmetern geht die Spannung des anfangs vollen Akkus in den roten Bereich - die Stromaufnahme ist einfach zu hoch (als Abhilfe habe ich mir jetzt einen zweiten Akku zum Parallelschalten gebaut; so bleibt die Strombelastung in Grenzen).
Bei einem Mittelmotor hingegen - so wie bei Deinem Pendix - gibt es dieses Problem nicht. Da schaltet man einfach ein paar Gänge runter, bis der Motor mit einer vernünftigen Drehzahl läuft und er auch in dieser Situation seine Nennleistung auf die Straße bringt. Dein Foto mit Kinderrad und Anhänger nebst Reichweitenangabe von immerhin 25 km belegt das sehr anschaulich. Und wenn dieses Gerät bei einer derartigen Belastung schon seit nunmehr 9 Monaten klaglos funktioniert, ist das ein weiterer Beleg für eine gute Auslegung, bzw. hohe Qualität.
Allein der Preis, den man für ein Pendix hinlegen muss (habe gelesen, dass es ca. 1500 Euro kostet) würde mich dann doch etwas abschrecken (mein ELFEI-Nachrüstsystem mit einem 36V/9000mAh/324Wh-Akku) hat ziemlich genau die Hälfte gekostet). Für 1500 Euro kriegt man fast schon ein fertiges eBike.
Generell bin ich der Meinung, dass eBikes z.Zt. immer noch stark überteuert sind. Es ist halt ein neuer, hochinteressanter, noch lange nicht gesättigter Markt, beinahe ein Hype - wenn nicht gar Kult - und die Hersteller langen entsprechend zu. In diese Kategorie fällt m.E. auch das Pendix-System.


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BeitragVerfasst: So 16. Okt 2016, 10:13 
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Registriert: Fr 9. Sep 2016, 14:17
Beiträge: 11
Ich würde es sehr gut finden, wenn es eine Verbesserung des Akkus geben würde, er hält zwar echt schon sehr lange aber hier denke ich- es geht immer mehr. :D So ist es in vielen Bereichen- der Akku könnte auch schneller zu laden sein oder das Gesamtgewicht könnte man verkleinern. Na klar könnte die Forschung hier auch ihr gutes tun und die gesamte Preis-Leistung ( also Materialien, Verschleißteile usw. verbessern)

Mfg ebik68


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BeitragVerfasst: Mi 28. Dez 2016, 10:18 
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Registriert: Fr 9. Sep 2016, 14:17
Beiträge: 11
Man sollte sich raussuchen können wie groß die Kapazität die Akkus haben. Wie manche es schon gesagt haben, nicht jeder legt jeden Tag 30 40 50km mit dem Rad hin. Wenn man ein Stadt Mensch ist und jeden Tag nur wenige KM fährt ist ein großer und schwerer Akku sinnlos. Es wär ja evtl möglich 3 Stufen an Größen zu haben. Und jeder kann beliebig raussuchen welche er möchte oder nachkaufen.



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BeitragVerfasst: Mo 27. Feb 2017, 02:23 
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Registriert: Fr 24. Feb 2017, 09:37
Beiträge: 8
ür mich würde dort nur eine Änderung Sinn machen. Ein geringeres Gewicht zu erschwinglichen Preisen. Klingt fast unmöglich, aber das geringere Gewicht hätte nicht nur positive Auswirkungen auf die Reichweite, sondern auch auf den Transport.

Soviel zu meiner Meinung dazu :)


Das wäre auch mein Hauptanliegen. Das Gewicht der Akkus und Moteren muss mit den nächsten Generationen unbedingt gesenkt werden.
Ich hoffe ganz stark, dass die in 5 Jahren bei Gewicht von deutlich unter 20 kg liegen werden :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 10:52 
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Registriert: Mo 25. Jun 2012, 10:30
Beiträge: 22
Hallo zusammen, oft wird in der Werbung von sehr grossen Reichweiten bei Pedelecs geworben. Da ist wohl viel verarschung im Spiel wenn man von z.B. 160 km spricht. Allein das Gewicht der Fahrer und die Leistungsstufe sowie der Strecke ( Berge usw. ) dürfte eine grosse Rolle sielen. Es ist doch klar, ich mit meinen 70kg deutlich weniger Gewicht wie jemand mit 120kg (sieht man häufig) bewegen muss und das dürfte die Reichweite entscheident beeinflussen. Na ja, in der Werbung wird man ja häufig für dumm hingestellt, aber ich denke man sollte da bei jeder Gelegenheit drauf aufmerksam machen.


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 11:03 
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Registriert: Mo 25. Jun 2012, 10:30
Beiträge: 22
Hallo zusammen, also den Beitrag von realist_50 verstehe ich nicht. 1. Bei Frontantrieb steht mir die gesammte Schaltung im vollen Umfang zur Verfügung. 2. bei meinem Hinterrad Antrieb stehen mir ebenfalls meine gesammten 27 Gänge zur Verfügung. Lediglich bei einem Mittelmotor habe ich Einschränkungen mit der Schaltung.


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 15:27 
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Registriert: Mi 27. Jun 2012, 21:40
Beiträge: 24
@ maloschu:
Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt. Natürlich steht Dir bei einem Einbau des Motors in die Vorderachse nach wie vor die komplette pedalgetriebene (!) Gangschaltung zur Verfügung. Aber wer will das denn! Soll denn bei einem Elektrofahrrad nicht gerade der Anteil der menschlichen Antriebsleistung möglichst gering bleiben? Mein größter Wunsch an einem Elektrofahrrad wäre sogar, gar nicht mehr selbst treten zu müssen, so dass allein der Elektromotor für den Antrieb zuständig ist. Tatsächlich reagiert an meinem Fahrrad der Sensor an der Tretkurbel allein auf die Drehung als solche (im Gegensatz zum Stillstand); die Kraft, bzw. das Drehmoment spielt dabei keine Rolle. Es genügt vollkommen, die Pedale "auf Zehenspitzen" in Bewegung zu setzen - dann kommt schon der volle Schub vom Motor. Und wenn man ohnehin keine menschliche Arbeitsleistung einbringen will, ist in diesem Fall (elektrischer Frontantrieb) jede Gangschaltung überflüssig.

Doch jetzt zu Deiner Frage: Jeder normale Radfahrer (ohne Hilfsantrieb) hat seine persönliche optimale "Schlagzahl" (Kurbelumdrehungen pro Minute). Bei dieser bringt er seine maximale (Dauer-) Leistung. Halbwegs sportliche Freizeit-Radler bringen es dabei auf ungefähr 100 Watt. Diese (Kurbel-) Drehzahl ist relativ konstant. Da aber die Geschwindigkeit des Fahrrades je nach Gelände stark schwankt, braucht man eine Gangschaltung, um die konstante Kurbeldrehzahl an die stark unterschiedlichen Rad-Drehzahlen anzupassen. Genau dasselbe Problem hat auch ein Elektromotor. Auch dieser hat eine optimale Drehzahl, bei welcher der Wirkungsgrad (und damit die Reichweite!) ein Maximum hat. Dies ist meist auch der Nenn-Arbeitspunkt. Wenn man den Motor stärker belastet (z.B. an einem Berg), steigt die Stromaufnahme ziemlich schnell in unzulässige Bereiche. Damit der Motor nicht durchbrennt, begrenzt der Regler den Strom (und damit das Drehmoment) auf einen gerade noch zulässigen Wert. Dadurch geht aber die Drehzahl noch weiter zurück und der Motor würde sogar stehen bleiben, wenn man nicht selber kräftig mittreten würde. Zugleich sinkt dabei die vom Motor gelieferte Leistung, und zwar proportional zur Drehzahl (Leistung = Drehzahl x Drehmoment). Wenn z.B. der Motor bei 25 km/h und leichtem Gegenwind gerade seine volle Leistung von 250 Watt bringt, sinkt dieser Leistungsanteil bei einer Bergfahrt mit z.B. 10 km/h auf nur noch 100 Watt! Dabei wäre es doch gerade in solchen Situationen wünschenswert, die volle Motorleistung zur Verfügung zu haben! Genau deshalb ist es sinnvoll, vor allem den Motor in den Genuss einer Gangschaltung kommen zu lassen, nicht zuletzt auch deshalb, weil er mit seinen satten 250 Watt Nennleistung einen viel größeren Leistungsanteil beisteuern kann als der Fahrer mit seinen schlappen 100 Watt. Natürlich ist die Kombination aus beidem die beste Lösung. Diese liegt in einem Mittelmotor, der seinerseits über eine Gangschaltung am Hinterrad auf die jeweils optimale Untersetzung eingestellt werden kann.

Dabei sind die Anforderungen an eine solche Gangschaltung gar nicht einmal hoch. Da einerseits die gesetzlich für versicherungsfreie Elektrofahrräder zulässige Motorleistung von 250 Watt viel höher ist als die Leistung normaler Radfahrer und andererseits der Antrieb ohnehin nur bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h wirken darf, kann die so genannte Spreizung, d.h. das Verhältnis der Untersetzungen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Gang - viel geringer ausfallen als bei einem mit Muskelkraft betriebenen Fahrrad. Genau diesen Weg gehen die mittlerweile immer häufiger zu sehenden Fahrräder mit Bosch-Mittelmotor.


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 16:48 
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Registriert: Mo 25. Jun 2012, 10:30
Beiträge: 22
Die Möglichkeit ohne zu treten und fortbewegen gibt es ja hier schon. Einfach einen anderen Controller verwenden und dann passt es. Allerdings immer zurückschauen ob nicht die Ordnungshüter hinter einem sind, denn dann wird es richtig teuer. Oder man versichert sein Fahrzeug. Ehrlich gesagt möchte ich auch nicht auf meine Schaltung verzichten, denn was macht man wenn mal der Saft ausgeht ( schon mal passiert), ohne einer vernünftigen Schaltung ist es dann wohl ziemlich mühsam, besonders dann wenn man auch noch älter und gesundheitlich eingeschränkt ist. Gerade diese Menschen fahren ja oft Pedelecs. Junge kräftige Menschen mit Pedelecs, schon etwas seltsam. Ich habe natürlich auch nicht die Anforderung möglichst schnell weit oder hoch zu fahren, ich bin eher ein Genussmensch. Ich fahre oder gehe oft weitere und höhere Strecken und die Menschen die an mir vorbeihetzen tun mir fast etwas leid. Ich habe mich dazumal nur deshalb für einen Umbau entschieden weil ich meine Schaltung wie im Original behalten konnte. Bei fertigen Pedelecs z. B. mit Mittelmotor hat man in der Regel nur ein Kettenblatt. Fast etwas mager. Naja, ich schaffe mir jetzt einen zweiten Akku an, denn das zusätzliche Gewicht stört mich mit meinen 70kg nicht besonders. Ja und dann möchte ich auch noch sagen, es war eine äusserst gute Entscheidung, der Umbau, besonders die Technik mit dem Hinterradantrieb.


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